Die Gebärdensprache ist eine eigenständige Sprache aus kombinierten Gesten, mit der gehörlose und schwerhörige Menschen visuell miteinander kommunizieren. Da Gebärden einzelne Worte oder Begriffe ausdrücken, kann man sie nicht mit Buchstaben vergleichen.

Interkultureller Vergleich: Ist die Gebärdensprache weltweit verständlich oder abhängig vom jeweiligen Kulturkreis?

Lisa Ulrich
übersetzt den Song „Wunder“ von Andreas Bourani für Gehörlose:

Das Fingeralphabet ist unabhängig von der Gebärdensprache entstanden und wird als Brücke zwischen Gebärden- und Lautsprache genutzt. Man kann damit unbekannte Begriffe oder Namen buchstabieren und betonen. Für eine längere Unterhaltung ist das Fingeralphabet jedoch nicht geeignet. Die Grundlage des Fingeralphabets bilden in Deutschland die lateinischen Buchstaben. Für das Fingeralphabet lernen Gehörlose zusätzlich die jeweilige Landessprache als Fremdsprache.

Für Ihren Unterricht:

  • Fingeralphabet Lernkarten: Geben Sie ein deutsches Wort in die Suchmaske ein und lassen Sie es ins Fingeralphabet übersetzen
  • WS-Wiederholung mit dem Partner oder in der Gruppe: Auf dem Arbeitstisch liegt eine Liste mit dem deutschen Fingeralphabet. Ein Partner buchstabiert 2-3 Lernwörter der letzten Stunde, der andere Partner soll raten.

Wie verständigen sich Gehörlose? Ein Gebärdensprachdolmetscher erklärt es

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