… kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen!

Ein Volkslied über das Menschenrecht der Gedankenfreiheit? Der Text von „Die Gedanken sind frei“ wurde 1780 zum ersten Mal auf Flugblättern veröffentlicht und stand bald unter preußischer Zensur. Durch seinen sehnsüchtigen Ausdruck nach Freiheit und Unabhängigkeit inspirierte das Lied im Lauf der Zeit verschiedene Widerstandsbewegungen. Sophie Scholl spielte das Lied 1942 auf der Blockflöte vor den Gefängnismauern ihres inhaftierten Vaters.

Liedtext und Noten: Interpretation durch den Tenor Jonas Kaufmann

A1-Klassenspaziergang: Lernende stellen sich gegenseitig die Frage „An was glaubst du?“ und notieren kurze Antworten. Beispiele: Ich glaube an (+ Akkusativ) den Frieden, das Vertrauen, die Schönheit, meine Mutter, an mich selbst, den Weihnachtsmann, … Lassen Sie sich dabei von einer Umfrage zur Gedankenfreiheit inspirieren: Gedankenfreiheit als Menschenrecht

Werbung: Gedankenfreiheit im Internet? GMX wirbt für einen E-Maildienst, der die Privatsphäre schützen soll

Von der Gedanken- zur Redefreiheit: Gedanken kann man nicht kontrollieren, verbieten oder einsperren. Die Gedankenfreiheit ist die Freiheit des Denkens, insbesondere in weltanschaulichen, religiösen und politischen Dingen. Zur Rede- oder Meinungsfreiheit wird sie, wenn diese Gedanken auch laut und öffentlich ausgedrückt werden dürfen.

Bundeszentrale für Politische Bildung: Kostenloses Plakat fürs Klassenzimmer zu den Grundrechten in drei Sprachen

Goethe-Institut: Grundrechte und öffentliches Leben (Lesen und Hören ab A2.2)

Es gibt Neues von Marteria ! Im Video mischen sich Aliens aus einer fremden Welt unter Menschen in einer fremden Welt. Fragt sich nur, wer hier fremd ist …

Der Alien als Metapher für das Fremde? Lernende sammeln in Gruppen, was sie mit dem Begriff des Aliens verbinden. Wie sehen sie aus, wie kommunizieren sie miteinander? Handelt es sich bei den Fremden um heimtückische Invasoren, furchteinflößende Aggressoren oder sind sie gar schutzbedürftiger und friedfertiger als die Erdbewohner?

Im Genre der Alienfilme geht es es immer um Fragen der Identität und um die Konfrontation mit anderen Kulturen. Die Frage ob Freund oder Feind spielt in Marterias Video keine Rolle. Eigen- und Fremdkultur werden nicht statisch gegenübergestellt, sondern als heterogen und dynamisch gezeigt. Das entspricht der Realität im deutschsprachigen Raum, die aktuell stark von Migration geprägt ist.

Die Begegnung zwischen Erdlingen und Außerirdischen wird nicht als etwas Unheimliches, sondern als Bereicherung gewertet. Im Text zu Aliens heißt es: „Die meisten Fremden haben immer etwas Neues zu geben. Haben so viel mitgebracht, (ihr) könnt so viel von uns lernen!“. „Und wenn wir dann irgendwann gehen, werden wir euch fehlen…“.

Yvonne Catterfeld fragt sich, ob denn wirklich immer alles besser werden muss:

A2-Grammatik: Lernende bilden den Komparativ und Superlativ zu folgenden Adjektiven

regelmäßig:

  • groß (größer, am größten)
  • schnell (schneller, am schnellsten)
  • schwer (schwerer, am schwersten)
  • weit (weiter, am weitesten)

unregelmäßig:

  • hoch (höher, am höchsten)
  • gut (besser, am besten)

A2-Lesen (selektiv): Lernende unterstreichen Grundformen, Komparative und Superlative im Text

Auf DeutschMusikBlog gibt es einen weiteren Eintrag zum Thema Komparativ: „Dein Glück“

Dein Glück

Chefboss holt den Sommer zurück in die Stadt. Sängerin Alice und Tänzerin Maike aus Hamburg beschreiben ihren Style als Mischung aus Dancehall, Kuduro und Voguing:

Sie können den Song in Ihrem Land nicht öffnen? Alternativ findet man das Lied bei Universal.

Und was denkt die Generation der Großmütter über Musik von Chefboss?

Im Format „Oma schaut Musik“ kommentieren ältere Damen spontan aktuelle Musik:

Für Ihren Unterricht: Sie möchten den Text von „Insel“ durch ein Partnerdiktat vorentlasten? Hier finden Sie Arbeitsblatt A und B

Read More →

R&B auf Deutsch? Dass das geht, beweist die Hamburgerin Tarin Wilda alias Ace Tee mit ihrem Song „Bist du down?“. Ihr Video ist eine modische und musikalische Zeitreise in die 90er Jahre:

Jugendsprache: Mit „Bist du down?“ ist nicht etwa „Bis du deprimiert?“ gemeint, sondern „Bist du mit dabei/ machst du mit?“.

A2-Lesen: Songext

B1-Musikbesprechungen lesen:

… so heißt das neue Lied von Gisbert zu Knyphausen. Entstanden ist es als Abspannsong für den Film “Timm Thaler oder das verkaufte Lachen”, der seit Anfang Februar in deutschen Kinos läuft.

Die Erzählung „Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen“ erschien 1962 und war das populärste Buch des deutschen Kinder- und Jugendbuchautors James Krüss.

Textsortentraining für B1: Eine Filmbesprechung lesen

Kinobesuch mit Schülern? Hier gibt es ein Filmheft mit Unterrichtsideen

Sie haben im Unterricht Zeit für eine komplette Lektüre? Dann finden Sie hier Materialien

 

Auswendiglernen hilft beim Kopfrechnen! Warum einen Spickzettel schreiben, wenn man sich Regeln auch mit Rhythmus, Melodie und Reim einprägen kann? Der Mathe-Rapper DorFuchs leitet mathematische Formeln her. Sehr hilfreich für Lerner im Sekundarbereich!

Sach- und Fachlernen auf Deutsch passiert nicht nur bei der Immersion, sondern auch im bilingualen Unterricht oder beim fächerübergreifenden DaF-Unterricht.

Mehr zum Thema MINT – Lernen mit CLIL: weiterführende Informationen, Unterrichtsmaterialien, interessante Projekte und Institutionen

 

…  denn mit Ruhe und Gemütlichkeit jagst du den Alltag und die Sorgen weg.

Andreas Gabalier mit einem Disney-Klassiker:

Lernerfreundliche Wortbildung: Wird an das Adjektiv gemütlich das Suffix -keit gehängt, entsteht die Gemütlichkeit. Substantive mit der Endung –keit sind immer weiblich.

A2-Wortbildung: Mache aus folgenden Adjektiven Substantive

höflich, pünktlich, dankbar, freundlich, traurig, schwierig,  einsam, sauber, ehrlich, langsam, sparsam, heimlich, herzlich, ängstlich, sportlich, …

 

Werkzeug: Eine eigene Wortwolke mit tagxedo kreieren

 

 

 

B2-Wortschatz aufbauen: 10-15 noch unbekannte Wörter mit –keit übersetzen und definieren

Abhängigkeit, Achtsamkeit, Ähnlichkeit, Ängstlichkeit, Anwendbarkeit, Aufmerksamkeit, Belastbarkeit, Berufstätigkeit, … Read More →

… ergibt alles einen Sinn

Fanta4 und Cäthe fragen „Glaubst du an dich und an deinen nächsten Schritt?“

B1-Arbeit mit dem Text: Gegensätze sammeln

  • Die coolen Jungs trugen Turnschuhe von Adidas, wollten Yamaha oder KTM fahren, gingen abends aus …
  • Du trugst Sandalen, hattest ein altes Fahrrad und bist getrampt, dich fand man im Plattenladen, …

Im November 2016 startete Simon Verhoevens Komödie „Willkommen bei den Hartmanns“ in deutschen Kinos. Es geht darin um eine gutbürgerliche Familie, die einen Flüchtling bei sich aufnimmt. Mark Forsters Song zum Film stand auf Platz 1 der deutschen Charts:

A2-Lesen: Zusammenfassung des Films

Global: Was ist das Thema der Komödie?

Selektiv: Stichpunkte zu den Familienmitgliedern der Hartmanns notieren

  • Angelika (Mutter, ehemalige Lehrerin)
  • Richard (Vater, Chefarzt)
  • Sofie (Tochter, 31 Jahre alt, Psychologiestudentin)
  • Philipp (Sohn, Wirtschaftsanwalt, geschieden, hat zwölfjährigen Sohn)

Materialien für Lehrkräfte: Filmheft mit Unterrichtsvorschlägen

Was verstehen die Deutschen eigentlich so, wenn sie fremdsprachige Musik hören? Die Künstlerin Coldmirror fasst „Verhörer“ in Worte und Bilder:

Miniprojekt: Wir verlesen, verschreiben, verhören und versprechen uns ständig. Lehrkräfte haben nicht selten im Lauf der Jahre lustige Beispiele aus ihrer Unterrichtspraxis gesammelt. Wer mag, kann Beispiele einsenden, die dann hier auf DeutschMusikBlog veröffentlicht werden.

Auf DeutschMusikBlog gibt es einen weiteren Artikel zum Thema „Misheard Lyrics“: Keks, alter Keks

… und dann zeig‘ ich dir meine.

Der Reichtum einer der Sprache spiegelt sich in Sprichwörtern und Redewendungen. Oft handelt es sich dabei um bildliche Ausdrücke, die anschaulich und nachvollziehbar sind.

B2-Internetrecherche: Lernende finden heraus, was es mit folgenden Redewendungen auf sich hat. Man kann

  • zu Stein erstarren (vor Schreck starr werden)
  • aus Stein sein oder ein Herz aus Stein haben (ohne Mitleid sein, gefühllos sein)
  • jeden Stein umdrehen (intensiv suchen)
  • Stein und Bein frieren (stark frieren)
  • schlafen wie ein Stein (tief und fest schlafen)
  • den ersten Stein werfen (einen Streit anfangen)
  • über Stock und Stein gehen (querfeldein laufen)
  • Stein des Anstoßes sein (Auslöser eines Streits sein)
  • einen Stein ins Rollen bringen (etwas in Bewegung setzen)
  • einen Stein ins Wasser werfen (etwas beginnen, den ersten Schritt tun)
  • keinen Stein auf dem anderen lassen (etwas komplett zerstören)
  • bei jemandem einen Stein im Brett haben (jemandem sympathisch sein)
  • jemandem wie ein Stein im Magen liegen (jemandem zu schaffen machen)
  • jemandem einen Stein in den Weg legen (jemandem Schwierigkeiten bereiten)

B2-Hörverstehen: Lernende versuchen, beim Hören von Marcel Brells Lied ein paar Satzfragmente zu notieren, die mit „Steinen“ zu tun haben

B2-Leseverstehen: Lernende vergleichen ihre Notizen mit dem Liedtext

Spiel ab A1: Schere, Stein, Papier