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Haben Sie sich schon mal gewundert, wo die gelben Telefonhäuschen sind, die früher an jeder Ecke in Deutschland herumstanden? Benjamin Uphues hat eine Telefonzelle vor der Verschrottung gerettet und umfunktioniert zur Teledisko:

Textsortentraining: Lernende schreiben eine Teledisko-Gebrauchsanweisung, z.B.

  1. Lied auswählen
  2. Zwei Euro einwerfen
  3. Die umgebaute Telefonzelle betreten
  4. Tanzen mit Nebel, Disco-Kugel und Lichtshow
  5. Foto und Downloadlink zum Video ausdrucken

 „Aus alt mach neu“ ist voll im Trend. Beim Upcycling werden ausgediente Dinge nicht entsorgt, sondern umfunktioniert und aufgewertet. Anregungen unter:

Ideensammlung: Niemand braucht mehr Telefonzellen, denn alle besitzen Smartphones. Was könnte man noch alles mit alten Telefonzellen machen?

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Die Berliner nennen ihre öffentlichen Verkehrsmittel liebevoll „Öffis“ und auch Kontrolleur Kazim ist sehr nett und tolerant, solange seine Fahrgäste ein Ticket haben. Mit dem Slogan „Nur wir lieben dich so, wie du bist …“ landete die BVG über eine Imagekampagne einen viralen Hit mit über 5 Mio. Klicks auf YouTube.

Tabuspiel: Kursteilnehmer bekommen Kärtchen, deren Inhalte sie beschreiben müssen, ohne die Begriffe verwenden zu dürfen

  • Hund mit Hai
  • Mann auf Pferd
  • Zwiebel schneiden
  • Käse reiben
  • Roboter mit Senf
  • Mann mit Trommel
  • Kind mit Bommel
  • Junge macht Spagat

Alternativ das Spiel MontagsmalerKursteilnehmer bekommen Kärtchen, deren Inhalte sie zeichnerisch umsetzen müssen, bis sie erraten werden

Sehverstehen: Kursteilnehmenden legen beim Sehen die Kärtchen, mit allem was Kazim egal ist, in die richtige Reihenfolge

Auf Klassenfahrt nach Berlin? Dann brauchen Sie noch eine Mitsing-Berlinhymne:

B1-Sehverstehen:
Lerner notieren 5-10 Informationen, die sie von Berlin sehen (z.B. Fahrradfahrer, U-Bahn, Brandenburger Tor, Berliner Mauer, Berliner Bär, Fernsehturm, Spree, …)

B1-Leseverstehen:
Lerner sammeln im Text 5-10 Informationen dazu, was Alpa Gun an Berlin liebt (z.B. Siegessäule, Brandenburger Tor, Berliner Dom, Gedächtniskirche, BVG,…)

B1-Hörverstehen: 50 Menschen, eine Frage: „Was ist Berlin für dich?“

Tipps für die Planung der nächsten Klassenfahrt: Berlin macht Schule

Ob man sich im Leben zweimal begegnet? Eine einzigartige Chance sollte man besser nicht verpassen …

Cros unplugged Version von „Bye Bye“ stand im Juli 2015 auf Platz 1 der deutschen Musikcharts. Hier eine Version von 2012, die in der Berliner U-Bahn spielt:

B1-Schreibaufgabe: In jedem von uns steckt ein Regisseur. Schreibe ein drittes Kapitel!

Die Stadt ist riesengroß, es ist schon spät und Sie wollen noch etwas unternehmen, werden aber nirgendwo reingelassen? Gemein!

Sehverstehen: Video ohne Ton abspielen.
Vier Arbeitsgruppen fassen die Handlung des in Berlin gedrehten Videos zusammen:

  1. Im Wohnzimmer (0:00-0:20)
  2. Vor dem Club (0:20-1:00)
  3. Im Club: (1:00-1:30)
  4. Draußen auf dem Alexanderplatz (ab 1:30)


Selektives Leseverstehen: Lernende ordnen ihre Erzählabschnitte dem Songtext zu

Hörsehverstehen: Max Raabes Video mit Ton anschauen. Wer mag, kann mitsingen.

„Where are we now?“ fragt sich David Bowie in einem melancholischen Song, in dem sich der Künstler an seine produktive Westberliner Zeit in den siebziger Jahren erinnert, als er noch mit Iggy Pop in Berlin-Schöneberg wohnte:

Was tun mit englischsprachigen Songs im Daf-Unterricht? Bowies Lied ist landeskundlich interessant, da es Orte in Berlin vorstellt, die nicht nur für ihn persönlich, sondern auch für die jüngere Geschichte der Stadt von Bedeutung sind.

Internetrecherche und Präsentation auf Deutsch:
Finden Sie folgende im Song genannte oder im Video gezeigte Orte auf einem Stadtplan von Berlin und forschen Sie nach, warum diese Orte für Bowie oder für die Stadt Berlin von Bedeutung waren.
–  Nürnberger Straße 53 (legendärer Club Dschungel, in dem Bowie häufig zu Gast war)
–  Köthener Straße 38 (Bowies ehemaliges Tonstudio mit Blick auf die Berliner Mauer)
–  Hauptstraße 155 (Eingang zu Bowies damaliger Wohnung)
–  Bösebrücke / Bornholmer Straße (erster Grenzübergang, der in der Nacht vom 9. auf den 10. Nov. 1989 für die DDR-Bürger geöffnet wurde. Dieses Ereignis wird heute als der Beginn des Falls der Mauer gewertet)
–  KaDeWe (Kaufhaus des Westens: Deutschlands bekanntestes Warenhaus)
–  Potsdamer Platz, Fernsehturm am Alexanderplatz, Reichstag, Berliner Dom, Brandenburger Tor, Siegessäule

Nützliches Werkzeug: Eingabe der Orte bei Google-Maps

Was fällt Ihnen spontan ein zum Titel der Torpedo Boyz „Ich bin Ausländer. Leider, zum Glück!“?

Assoziogramm:
– Wann ist es schwer, ein Ausländer zu sein (leider)?
– Wann ist es schön, ein Ausländer zu sein (zum Glück)

Beenden Sie folgende Sätze:
Sein Name ist …
Er kommt aus …
Er wohnt in …
Er arbeitet als …
Er isst gern …
Er spricht kein …
Wie geht es Daisuke in Deutschland? Analysieren Sie folgende Sätze:
„Ich will irgendwann nach Hause zurück.“
„Berlin ist ja ganz schön, aber auch nicht Tokio.“
„America likes me. Germany … – I don’t know …“
„Vielleicht bleibe ich auch hier.“
Phonetisches Üben durch Mitsingen: Lernende lesen den Liedtext und hören das Lied. Bereits nach einem zweiten Durchgang kann der Text mitgesprochen werden

Ihr nächstes Unterrichtsthema ist Berlin? Es gibt zahlreiche Videos, die das Lebensgefühl der deutschen Hauptstadt einfangen und sich zum Einstieg in die kommende Lehrwerks-Lektion eignen.

Notizen machen (A2): Lernende notieren während des Sehens Adjektive, die zur Musik und zum Video passen („Molotov“ von Seeed bis 3:00)

Plenum: Definieren Sie die Grundstimmung des Videos über Adjektive
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Lesen und vergleichen (B2): Verteilen Sie eine Auswahl an Berlinzitaten. Stimmen die Inhalte mit Ihrer Adjektiv-Sammlung überein?
– „Berlin ist mehr ein Weltteil als eine Stadt.“
(Jean Paul Richter, 1763-1825, deutscher Schriftsteller)
– „Berlin ist eine Stadt, verdammt dazu, ewig zu werden, niemals zu sein“
(Karl Scheffler, Autor von „Berlin: Ein Stadtschicksal“,1910)
– „Zu den Zierden Deutschlands gehören seine Städte. Unter ihnen ist Berlin weder die älteste noch die schönste. Unerreicht aber ist seine Lebendigkeit.“
(Richard v. Weizsäcker, Bundespräsident 1984-94)
– „Paris is always Paris and Berlin is never Berlin!“
(Jack Lang, French former culture minister, talking about how fast Berlin is changing, 2001)
– „Nirgendwo sieht man so viele Menschen, die öffentlich in Trainingsanzügen rumschlurfen wie in Berlin.“ (Thilo Sarrazin, deutscher Politiker, März 2002)
– „Berlin ist arm, aber sexy.“
(Klaus Wowereit, Bürgermeister von Berlin im Interview mit Focus Money, November 2003)