Tag Archives: Glück

Sich so zu akzeptieren, wie man ist? Das Leben so anzunehmen, wie es ist?                        Lina Maly singt über Schönheitsideale und Perfektionismus:

B1-Klassenspaziergang: Lerner sammeln Antworten auf Fragen zum Thema, z.B.

  • Sind wir denn nie schön genug?
  • Ist es hier denn nie gut genug?
  • Bin ich denn nie klug genug?
  • Sind wir denn nie reich genug?

Arbeit mit dem Text: Lina Maly hat uns freundlicherweise den Text zur Verfügung gestellt, vielen Dank! Read More →

„Wie wichtig ist Musik für dich? Was bedeutet dir Musik? Wo und wann sollte Musik gespielt werden? Wann hat dich Musik am meisten berührt?“

Das sind interessante Gesprächsanlässe für den DaF-Unterricht. Diese Fragen stellte Wincent Weiss unterschiedlichen Menschen:

Hier geht’s zum offiziellen Musikvideo und zum Text von “MUSIK SEIN“

Hörverstehen: Schlüssel-Sätze im Song identifizieren. Da müsste Musik sein:

  • wenn es am Schönsten ist
  • wenn wir uns verlieben
  • wenn das Leben uns umhaut
  • wenn wir besoffen vor Glück sind

Plötzlich steht völlig unerwartet dein Glück vor dir!

A2-Schreibanlass: Wie sieht es aus? Wie hört es sich an? Wie fühlt es sich an?


A2.2-Grammatik: Steigerungsformen

  • Der Komparativ wird gebildet, in dem an die Adjektivendung ein –er gehängt wird:
    laut – lauter, leicht – leichter
  • Einige Adjektive bilden ihre Steigerungsformen mit einem Umlaut:
    stark – stärker, groß – größer
  • Mit dem Komparativ wird ausgedrückt, dass zwei miteinander verglichene Größen ungleich sind. Als Vergleichspartikel bei Ungleichheit verwendet man „als“:
    – Das Glück ist größer, als alles, was du jemals gesehen hast.
    – Das Glück ist lauter, als alles, was du jemals gehört hast.
    – Das Glück ist stärker, als alles, was du jemals gespürt hast
    – Das Glück ist leichter, als alles, was dich jemals berührt hat.

Lesen Sie den Songtext der Band Jeden Tag Silvester und markieren Sie die Komparativformen.

Auf DeutschMusikBlog gibt es einen weiteren Eintrag zum Thema Komparativ: Weiter, schneller, höher!

In der deutschen Sprache wird „Glück“ in zwei unterschiedlichen Bedeutungen verwendet: „Glück haben“ und „glücklich sein“. Gibt es diesen Unterschied auch in Ihrer Sprache?

Lernende interviewen einander zum Thema: „Glück ist für mich …“

Die Bandmitglieder von Silbermond haben eine Mitmach-Aktion gestartet und um Beiträge zum Video gebeten. Wie definieren ihre Fans „Glück“? Versuchen sie 2-3 einfache Äußerungen zu notieren.

Strategie: Lesen und sprechen Sie Sätze aus dem Songtext bereits vor dem Hören. Das hilft beim Wiedererkennen

Von uns Daf-Lehrkräften wird gefordert, dass wir im Unterricht authentische Texte einsetzen. Typisch für authentisches Hörmaterial ist jedoch häufig:
– eine schnelle, undeutliche Sprechweise
– Hintergrundgeräusche
– Umgangssprache
– unvollständige Sätze, Wiederholungen
Um solche Texte überhaupt auf den unteren Niveaustufen einsetzen zu können, müssen wir im Unterricht Hörstrategien trainieren (globales oder selektives Hören), denn sonst wären unsere Lernenden überfordert. Außerdem muss der Arbeitsschwerpunkt auf der Vorentlastung von Thema und Wortschatz liegen. Wenn die wichtigsten Aussagen bereits vorher gelesen, gesprochen, geschrieben wurden, fällt es später leichter, diese Sätze im Hörtext zu identifizieren.

Haben auch Sie Sehnsucht nach einem einfacheren Lebensstil? Auf was würden Sie gerne verzichten? Wozu würden Sie gerne „Danke, ich hab‘ schon! Ich hab‘ genug, genug, genug!“ sagen?

Grenzenloses Wachstum in einer Welt begrenzter Ressourcen ist nicht möglich. Trotz Steigerung des Bruttoinlandsproduktes ist die persönliche Lebenszufriedenheit in den Industrieländern seit den 70-er Jahren nicht mehr gewachsen. Kann es sein, dass die Konsumgesellschaft das Versprechen vom Glück nicht hält? Was braucht man wirklich, um ein gutes Leben zu führen? Ist materieller Besitz gleichzusetzen mit hoher Lebensqualität?
Lebensstandard

Judith Holofernes hat Überdruss am Überfluss und singt: „Danke, ich hab schon!“.
Sie liegt damit im „Trend zur neuen Einfachheit“.

Lesen: Zeitartikel zum Thema Minimalismus

Wer ständig in den Rückspiegel schaut, kann nicht nach vorne sehen.

Redewendungen:
– Was bedeutet „den Daumen raushalten“? (trampen, per Anhalter fahren)
– Welches Spiel verbrigt sich hinter „mit ’ner Augenbinde und ’nem Löffel durch die Welt krabbeln“ (Anspielung auf das Spiel „Topfschlagen“)

B1-Sprechen oder Schreiben: Gegen Ende des Musik-Videos nimmt die Geschichte bei 3:10 eine Wendung. Der junge Mann gelangt an eine Weggabelung und kann sich nicht entscheiden, ob er nach links oder nach rechts fahren soll. Was macht er?

Ein Song mit einem ähnlichen Thema: Alexa Feser mit Glück
„Immer dann, wenn es vor dir stand, hast du es nicht erkannt…“

Am Freitag, den 13. kann einiges schief gehen! Begleiten Sie Mark aus dem Hueber-Lehrwerk Ideen bei einem Spaziergang durch den Englischen Garten in München.

Selten gibt es Musikvideos, bei denen ein detailliertes Hörverstehen möglich ist. Der Unglücksblues ist bereits abgestimmt auf Grammatik, Wortschatz und Redemittel der Zielgruppe A1. Neben einer Wiederholung von Richtungsangaben, Körperteilen, Verkehrsmitteln und Wechsel-Präpositionen geht es um das landeskundliche Thema: „Freitag, der Dreizehnte“.

Passend dazu das Beispiel einer exemplarischen Didaktisierung für den Unterricht.