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Was verstehen die Deutschen eigentlich so, wenn sie fremdsprachige Musik hören? Die Künstlerin Coldmirror fasst „Verhörer“ in Worte und Bilder:

Miniprojekt: Wir verlesen, verschreiben, verhören und versprechen uns ständig. Lehrkräfte haben nicht selten im Lauf der Jahre lustige Beispiele aus ihrer Unterrichtspraxis gesammelt. Wer mag, kann Beispiele einsenden, die dann hier auf DeutschMusikBlog veröffentlicht werden.

Auf DeutschMusikBlog gibt es einen weiteren Artikel zum Thema „Misheard Lyrics“: Keks, alter Keks

Lust auf einen Spieleabend mit Teesy und seinen Freunden?

Sehverstehen: Welche Spiele kannst du im Video wiedererkennen?

Miniprojekt: Einen gemeinsamen Spieleabend organisieren. In jeder Spielegruppe gibt es einen Spielleiter, der den anderen auf Deutsch erklärt, wie sein Lieblings-Gesellschaftsspiel funktioniert (Textsorte Spielanleitung).

Typisch Deutsch? In Deutschland sind Gesellschaftsspiele wie Brett-, Karten- oder Ratespiele sehr beliebt

 

Mehr Spaß im DaF-Unterricht? Wie wäre es mit einem Tierchor?

Vielen Dank an Valentin Jandt und Friedemann Schwenzer, Sprachassistenten des Goethe-Instituts der Ukraine, die in Krementschuk mit Kindern vom Zentrum der deutschen Kultur einen lustigen Tierchor improvisiert haben.

So geht’s: Lernende sammeln für ihr Lautgedicht Tierlaute auf Deutsch. Dann braucht man noch einen Dirigenten und möglichst viele Musiker, die Tierrollen übernehmen. Der Dirigent koordiniert die Musiker, d.h. er

  • gibt den Einsatz, wann welche Tiergruppe dran ist
  • macht Handzeichen für Dynamik (Lautstärke) und Tempo (Geschwindigkeit)
  • setzt Mimik und Gestik ein, um eine bestimmte Stimmung zu vermitteln (Gefühlsausdruck)

Lautgedichte sind Gedichte, die erst durch lautes Sprechen zu ihrer Wirkung kommen und sich gerade dadurch zum Training von Artikulation und Intonation eignen. Hier finden Sie ein tierisches Lautgedicht zum Nachsprechen von Ernst Jandl: Auf dem Lande

 

Auf DeutschMusikBlog gibt es

 

Sie möchten auch nicht immer Ihren Teller leer essen? Dann geht es Ihnen wie dem armen Suppenkasper . Der „Suppenkasper“ wurde 1844 erfunden von Heinrich Hoffmann und ist eine der Hauptfiguren des Struwwelpeters.

A1-Phonetik: Refrain auswendig lernen und rhythmisch im Chor sprechen
„Ich esse keine Suppe! Nein!
Ich esse meine Suppe nicht!
Nein, meine Suppe ess‘ ich nicht!“

A2-Schreiben und Sprechen: Die folgende Suppenwerbung von Maggi ist ohne Text. Ihre Lernenden schreiben eine einfache Geschichte, die später zum Video vorgelesen wird.

Noch mehr Links zum Suppenkasper:

Manchmal rast die Zeit, dann wieder will sie nicht vergehen. Das Erleben von Zeit ist etwas sehr Subjektives. Wir können sie nutzen, gewinnen, verlieren, stehlen, verschwenden, vertrödeln, aber auch verschenken.

Miniprojekt: Verschenke einen Zeitgutschein von der Seite „Zeit statt Zeug“.

Wortschatz: Hier eine schöne Wortschatz-Übersicht zum Thema Zeit von meiner Kollegin Claudia Böschel

Redewendungen: Was könnten diese Sätze bedeuten? Forsche nach beim Redensartenindex
– Die Zeit vergeht wie im Flug
– Jemandem rennt die Zeit davon
– Ach du liebe Zeit!
– Alles zu seiner Zeit
– Kommt Zeit, kommt Rat
– Die Zeit ist reif
– Die Zeichen der Zeit erkennen
– Den Nerv der Zeit treffen

Auch im Video „Sekundenschlaf“ von Marteria geht es um Zeit. Was meint der Sänger, wenn er singt:
– Zeit ist knapp
– Gehetzt sein, weil die Uhr dir Beine macht
– Das Leben hat dich alt gemacht
– Sand rinnt durch die Finger
– Die wilde Zeit ist vorbei

 

Der Hund bellt, die Katze miaut, der Vogel zwitschert und der Hahn kräht. Aber wieso kräht ein deutscher Hahn „Kikeriki“, ein französischer „Cocorico“ und ein englischer „Cockadoodledoo”? Ein schönes Unterrichtsthema nicht nur für Primar: Tierlaute.

Sprachvergleich: Tierlaute werden in jeder Sprache anders ausgedrückt.

Memory basteln: Tieren Tierlaute zuordnen, um ein detailliertes Verstehen des Songs zu ermöglichen

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A1: Mittanzen! Das Tanztutorial macht’s möglich

B2:
Lesetext zum Thema Lautmalerei

Witz: Familie Maus macht einen Spaziergang. Plötzlich kommt eine Katze und es wird gefährlich. Da brüllt Mama Maus: “Wau, wau, wau!“ und die Katze rennt ängstlich davon. „Da seht ihr mal!“, sagt die Maus zu ihren Kindern, „Es ist doch gut, wenn man Fremdsprachen kann!“

Tier-Laute Ratespiel: Ernie und Bert zeigen wie es geht

Bert Brecht schrieb 1930 das Arbeiterlied Solidarität für den Film „Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt“ und nahm Stellung zum 1. Weltkrieg (1914-1918), der Weltwirtschaftkrise (1929) und der sozialen Frage. Vertont wurde das Lied von Hanns Eisler. Seitdem wird dieses Lied immer wieder neu interpretiert:

Musikprojekt: Sie sind mit einem Musiklehrer oder Chorleiter befreundet? Warum nicht gemeinsam ein deutsches Lied einüben oder neu vertonen? Kouadio Atobé arrangierte vor dem Hintergrund des Bürgerkriegs in seinem Heimatland Elfenbeinküste das Solidaritätslied gegenwartsbezogen und realisierte zusammen mit Germanistikstudenten des Deutschclubs der Universität Cocody eine Poetry-Performance.

Wortbildung / Sprachverwandtschaft: Es gibt Wörter, die in abgewandelter Form in vielen Sprachen gebräuchlich sind und dadurch als Sprachbrücken fungieren können. Meistens handelt es sich dabei um Internationalismen, die ursprünglich aus dem Lateinischen kommen. Im Deutschen enden viele dieser Wörter auf das Suffix – tät. Besonders lernerfreundlich: alle Wörter mit dieser Endung haben den femininen Artikel.

B2-Wortliste: Lernende sammeln Wörter mit der Endung -ität und übersetzen sie anschließend in ihre eigene Sprache oder in eine weitere Fremdsprache. Deutsch ist doch gar nicht so schwer – oder? Einfach ein kleines Suffix austauschen und schon verwandelt man ein Wort aus dem Lateinischen in ein deutsches (-ität), englisches (-ity), französisches (-ité) oder spanisches Wort (-idad).

Beispiel: Humanität, Elektrizität, Aktualität, Identität, Sensibilität, Kompatibilität, Spezialität, …

 

Der Sänger der österreichischen Band Hacklerberry Pi & Die Faulen Kompromisse findet sich selbst genauso nutzlos, faul und unbrauchbar wie seinen alten Schuh. Kann seine Freundin diesen ausgelatschten, braunen Schuh lieben? Wohl nicht, denn sie läuft schnellstens davon und er sucht sie jetzt vergeblich im Fundbüro, ruft bei der Auskunft an und findet sie nirgendwo.

Miniprojekt: Lassen Sie Ihre Lernenden ein Kleidungsstück mitbringen, von dem sie sich nicht trennen – oder mit dem sie sich besonders identifizieren können. Jeder bekommt 5 Minuten für eine Kurzvorstellung seines besonderen Teils. Dabei geht es nicht nur um die Beschreibung (z.B. Farbe, Größe, Material, Alter), sondern vor allem um die besondere Bedeutung, also evtl. sogar um eine lustige Anekdote, in der dieses Kleidungsstück eine Rolle spielt.

B1-Leseverstehen: Was bedeutet die Redewendung „Kleider machen Leute“?

Und was hört man gerade bei euch? Welche Musik hören deine Freunde? Was hört man in deiner Familie, in deiner Stadt? Arbeitsblätter auf PASCH-Net: Lieblingsmusik

Das hört man in München:

Gesprächsthema: Ein Leben ohne Musik?

Projekt ab A1: Mach eine Musik-Umfrage und stelle die Ergebnisse in der Klasse vor.
Wie wäre es mit einer Prezi-Präsentation?

Präsentations-Werkzeug: Wie man ein Prezi erstellt, wird hier Schritt für Schritt erklärt