Schlagwort: Adjektive

Wortschatz / Redewendungen

Würdest du heute mir ausgehen?

Die Jungs von AnnenMayKantereit machen sich im selbstgedrehten Video schick für ein Date:

Sänger Henning May ist total verliebt in eine sehr interessante Frau. Lernende versuchen, etwas über sie herauszufinden.

B1-Personenbeschreibung: Bei einer Personenbeschreibung soll eine Person so genau beschrieben werden, dass sich jemand anders diese Person gut vorstellen kann. Im Songtext findet man nichts zum Aussehen der jungen Frau, aber man kann einiges über ihre Persönlichkeit erfahren. Lernende versuchen im Text einige Hinweise darauf zu finden, z. B.:

  • Ich glaub‘, ich mag die Art (er mag ihren Stil /ihre Ausstrahlung /die Art und Weise, wie sie etwas tut)
  • Ich weiß, du musst früh aufsteh’n (sie hat etwas zu tun, z. B. arbeiten, studieren)
  • Dass sie immer am Start ist (sie wartet darauf, dass es los geht/ sie ist in Alarmbereitschaft),
  • wenn jemand was sagt, was ihr nicht gefällt (sie ist sagt ihre Meinung / ist selbstbewusst /ist unabhängig /nicht harmoniebedürftig)
  • Ich glaube, auf der Welt gibt es nicht viele mit so großen Zielen (sie weiß, was sie will /ist zielstrebig)
  • Sie ist einfach da (sie ist präsent / lebt im Hier und Jetzt)

B1-Wortschatzliste: Ein ABC-Plakat mit Adjektiven erstellen, mit denen man positive Charaktereigenschaften beschreiben kann, z. B.

Grammatik

Wortarten-Diktat

Grammatik bereits im Primarbereich? In der Arbeit mit Kindern wird normalerweise auf Metasprache verzichtet. Es soll gelernt werden, die Fremdsprache zu verwenden, nicht sie zu analysieren. Trotzdem ist es praktisch, wenn Schülerinnen und Schüler zumindest Verben, Adjektive und Nomen identifizieren können, damit die Aufmerksamkeit immer wieder auf sprachliche Besonderheiten gelenkt werden kann.

Wer ein Bewusstsein für sprachliche Strukturen aufbauen möchte, könnte ab und zu ein Wortartendiktat durchführen. Mit einem Wortartendiktat wird kein neuer Wortschatz eingeführt. Es dient der Wiederholung und Vertiefung.

a) Die Lehrkraft diktiert Lernwörter der letzten Lektion. Schülerinnen und Schüler entscheiden, um welche Wortart es sich handelt und ordnen sie beim Schreiben in eine mehrspaltige Tabelle ein.

b) Anschließend wird gemeinsam kontrolliert, ob die Wörter richtig geschrieben, – und ob sie der richtigen Wortart zugeordnet wurden. Falls nicht, kann man auf Lerntipps zurückgreifen:

  • Adjektive benennen Eigenschaften von Nomen. Sie beantworten die Frage: „Wie ist eine Person oder Sache?“. Sie werden klein geschrieben und man kann sie steigern.
  • Nomen bezeichnen Lebewesen oder Gegenstände. Sie geben den Dingen Namen. Sie werden groß geschrieben, oft steht davor ein Artikel und es gibt sie meistens in der Einzahl und Mehrzahl.
  • Verben beschreiben Tätigkeiten. Sie werden klein geschrieben und man kann sie konjugieren.

c) Lernstrategien vermitteln: Im Anschluss ist es sinnvoll, in der Spalte für Nomen gemeinsam die Artikel zu ergänzen und daran zu erinnern, dass Artikel und Nomen in der deutschen Sprache immer gemeinsam gelernt werden müssen.

Kostenloses Werkzeug: Wortarten bestimmen mit dem Onlinetool Wortarten-Erkennung

Wortschatz / Redewendungen

Komm, wir gehen auf Safari!

Welches Tier passt wohl zu mir?

Vorentlastung Wortschatz: Tier-Memory

fuchs2FischFuchsFisch2

 

Tabelle

 

 

Hörverstehen: Komm, wir gehen auf Safari! Kreise die Tiere der Tabelle ein, die du beim Hören des Songs wiedererkennst (mehrmaliges Hören erlaubt)

 

 

 

Alternativ: Der Song direkt auf Universal Music

A1-Reihenübung mit Tierkarten (Akkusativ + Wiederholung Adjektive)
– Ich kenne einen Affen und der ist lustig und schnell. Und du?
– Ich kenne eine Maus und die ist klein und grau. Und du?
– Ich kenne einen Dinosaurier und der ist groß und gefährlich. Und du? …

A2-Reihenübung mit Tierkarten (Akkusativ + Adjektivdeklination)
– Ich kenne einen lustigen, schnellen Affen. Und du?
– Ich kenne eine kleine, graue Maus. Und du?
– Ich kenne einen großen, gefährlichen Dinosaurier. Und du? …

A2-Reihenübung mit Tierkarten (Komparativ)
– Mein Affe ist größer als dein Chamäleon. Aber mein Chamäleon ist bunter als dein Affe!
– Mein Pfau ist schöner als dein Faultier. Ja, aber mein Faultier ist fauler als dein Pfau.
– Meine Kröte ist ekliger als dein Schoßhund. Ja, aber …

Wortschatz / Redewendungen

Angeben will gelernt sein

Beherrschen Sie die Kunst des Angebens? Belegen Sie einen Schnellkurs in „Angeben auf Deutsch“:

Lernende suchen im Heavy-Metalsong„Du nicht!“ Antonyme zu Adjektiven: groß-klein / hoch-tief / gerade-schief / stark-schwach / wild-zahm / flink-lahm / reich-arm / hart-weich / bunt-bleich – und schreiben ein Angeberlied auf Deutsch:

– Ich kann …. – und du nicht!
– Ich hab‘  …. – und du nicht!
– Ich bin    …. – und du nicht!

Lernen Sie, mitzureden: Die Süddeutschen- Kolumne „ Angeben für Anfänger“

Landeskunde

Berlin ist mehr ein Weltteil als eine Stadt

Ihr nächstes Unterrichtsthema ist Berlin? Es gibt zahlreiche Videos, die das Lebensgefühl der deutschen Hauptstadt einfangen und sich zum Einstieg in die kommende Lehrwerks-Lektion eignen.

A2-Sehverstehen: Lernende notieren während des Sehens Adjektive, die zur Musik und zum Video von Seeed passen (im Video bis 3:00).

Plenum: Definieren Sie die Grundstimmung des Videos über Adjektive
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B2-Lesen und vergleichen: Verteilen Sie eine Auswahl an Berlinzitaten. Stimmen die Inhalte mit Ihrer Adjektiv-Sammlung überein?
– „Berlin ist mehr ein Weltteil als eine Stadt.“
(Jean Paul Richter, 1763-1825, deutscher Schriftsteller)
– „Berlin ist eine Stadt, verdammt dazu, ewig zu werden, niemals zu sein“
(Karl Scheffler, Autor von „Berlin: Ein Stadtschicksal“,1910)
– „Zu den Zierden Deutschlands gehören seine Städte. Unter ihnen ist Berlin weder die älteste noch die schönste. Unerreicht aber ist seine Lebendigkeit.“
(Richard v. Weizsäcker, Bundespräsident 1984-94)
– „Paris is always Paris and Berlin is never Berlin!“
(Jack Lang, French former culture minister, talking about how fast Berlin is changing, 2001)
– „Nirgendwo sieht man so viele Menschen, die öffentlich in Trainingsanzügen rumschlurfen wie in Berlin.“ (Thilo Sarrazin, deutscher Politiker, März 2002)
– „Berlin ist arm, aber sexy.“
(Klaus Wowereit, Bürgermeister von Berlin im Interview mit Focus Money, November 2003)
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