Schlagwort: Redewendungen

Landeskunde

Fünfzig Jahre Sendung mit der Maus

Herzlichen Glückwunsch! Die Sendung mit der Maus feiert einen runden Geburtstag. Mark Forster hat der Maus ein Ständchen gesungen. Seine Fans sind schließlich auch alle mit Maus und Elefant aufgewachsen.

Kinder sind von Natur aus neugierig und stellen mindestens 132.229,5 Fragen. Gut, dass es die Maus gibt, denn sie ist bekannt dafür, jeder noch so absurden Frage auf den Grund zu gehen.

Hör- und Leseverstehen: 3-5 W-Fragen im Song sammeln, z.B.

– Wo geht der Astronaut aufs Klo?
– Wie wird die Brezel braun?
– Wie alt ist unser Baum?
– Wie macht man Kartoffelchips?
– Wie kommt der ganze Müll ins Meer?

W-Fragen ab A1: Fragewörter mit „W“ sammeln und damit eigene verrückte Fragen entwerfen, die die Maus beantworten soll.

  • Anfänger: Wer, was, wie, wo, warum, wann, wie viel, wie lange, wie oft…
  • Fortgeschrittene: Wen, wem, wessen, woher, wohin, womit, woran, wozu …

CLIL-Erklärvideos: Sach- und Fachlernen mit der Maus? Hier geht’s zum Archiv mit einer Übersicht der Lach- und Sachgeschichten.

Workout: Hier tanzt die Maus! Von Bewegung kann man nie genug bekommen. Wer schafft es, ohne Unterbrechung mitzutanzen?

B1-Idiomatik: Was bedeutet die Redewendung „Jemandem Löcher in den Bauch fragen“?

ab Niveau A2

Wenn du gehst

Singersongwriter Johannes Oerding nutzt im Text von „Wenn du gehst“ das Stilmittel der Metapher. Er findet zahlreiche bildhafte Vergleiche, um auszudrücken, wie schmerzlich er jemanden vermisst.

A2-Wortschatz:

  • Vorentlastung: Metaphern finden und Sätze verbinden.
  • Später beim Hören oder Lesen die Lösung überprüfen.
  • Kreatives Schreiben: eigene Metaphern finden (z.B. wie ein Fluss ohne Wasser, ein Radio ohne Musik, ein Ofen ohne Feuer, ein Sommer ohne Eis, …)

Zum Mitspielen: Gitarrengriffe

Wortschatz / Redewendungen

Morgen ist auch noch ein Tag

Johannes Oerding outet sich als Profi der Prokrastination.

Praktische Redemittel ab A1: Sie nehmen sich viel vor und schaffen wenig? Dann beherrschen vielleicht auch Sie die Kunst der „Aufschieberitis“ und sollten ein paar praktische Standardsätze auf Deutsch draufhaben.

  • Das hat noch Zeit.
  • Ich mach‘ das bald.
  • Das eilt doch nicht!
  • Morgen ist auch noch ein Tag.
  • Kann das nicht noch ein bisschen warten?
  • Das mach‘ ich morgen (oder übermorgen oder nächste Woche oder …).

A1-Witz:  

  • + Hast du schon den Müll rausgebracht?
  • # Mach‘ ich morgen.
  • + Hast du schon den Geschirrspüler ausgeräumt?
  • # Mach‘ ich morgen.
  • + Hast du schon das Badezimmer aufgeräumt?
  • # Mach‘ ich morgen.
  • + Ich hör immer nur morgen, morgen, morgen! Immer willst du alles morgen machen!
  • # Du hast recht. Das schaff ich morgen alles gar nicht. Ich mach‘ das einfach übermorgen!

A1-Schreiben: Nach diesem Muster einen ähnlichen Dialog schreiben, mit Dingen, vor denen man sich gerne drückt. Ganz nebenbei noch Perfekt-Formen automatisieren. Kurze Modelldialoge mit einer Pointe beinhalten dramaturgischen Charme und können anschließend gut mit Lernenden inszeniert werden.

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Wortschatz / Redewendungen

Die schönsten Wege sind aus Holz

Waren Sie auch schon mal auf dem Holzweg? Manchmal geht es im Leben eben einen Schritt nach vorn und zwei zurück. Wenn Sie auf dem Lebensweg versehentlich falsch abbiegen, sollten sie es machen, wie Annett Louisan. Sie lebt nach dem Motto: „Etwas war vielleicht falsch, doch nicht verkehrt!“.

A2-Video: Beispiel für die Verwendung von „auf dem Holzweg sein“

B2-Recherche: Woher kommt die Redewendung?

B2-Idiomatik: Achtung! Sie möchten idiomatische Wendungen wörtlich übersetzen? Then you are possibly on the woodway …

Auf DeutschMusikBlog gibt es ein weiteres Lied von Annett Louisan: Drück‘ die Eins.

Wortschatz / Redewendungen

Still

So heißt die im Mai 2017 erschienene Single der 21-jährigen Singer-Songwriterin Madeline Juno. Das Lied ist zwar nicht wirklich still, richtet sich aber gegen den Stillstand:

B2-Idiomatik: Kärtchen auseinanderschneiden und die richtige Bedeutung zuordnen lassen

Sich kurz fassen. Etwas mit wenigen Worten beschreiben.
Nichts stach heraus aus der Szenerie. Es gab nichts Besonderes.
Den Schalter umlegen. Eine Änderung herbeiführen, die Einstellung ändern.
Das Herz pulsiert. Das Herz klopft.
Etwas zieht mich runter. Etwas tut mir nicht gut, macht mich traurig.
Es wird Zeit, dass mich etwas auf die Beine zieht. Es wird Zeit, wieder aus dem Tief herauszukommen.
Ich spüre, dass es brennt in mir. Ich fühle mich lebendig.
Es war zu lange still in mir. Es gab keine Veränderung.
Man muss erst fallen, um aufzustehen. Manchmal muss man am Ende sein, um wieder von vorne anfangen zu können.