Schlagwort: Primarbereich

Phonetik

Bruder Jakob

Bruder Jakob schläft tief und fest. Ihr glaubt gar nicht, was die kleine Katze alles ausprobiert, um ihn zu wecken! Und zum Schluss? Da schafft es eine kleine Fliege …

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Brainstorming mit Kindern zur Wortschatzerweiterung von Verben: Was kann man alles tun, um eine schlafende Person zu wecken?

Sehverstehen: Video immer wieder stoppen und fragen, was die Katze macht.

  • Frühstück machen: Die Katze macht Frühstück.
  • rufen: Die Katze ruft: „Jakob, Frühstück ist fertig!“
  • läuten: Die Katze läutet die Glocken.
  • kitzeln: Die Katze kitzelt den Hund mit einer Feder.
  • schütten: Die Katze schüttet Wasser auf den Hund.
  • rütteln: Die Katze rüttelt am Bett.

CLIL: Zwei Schüler gewannen 2022 beim Landeswettbewerb Jugend forscht in der Kategorie Technik mit der Erfindung eines Weckerbetts, das zuerst durch sanfte Musik und Frühstück zum Aufstehen motivieren soll, – und falls dies nicht funktioniert, wird gerüttelt, geschüttelt, die Decke weggezogen und aus dem Bett geschmissen.

Bewegungs-Choreographie: Das Lied wird körpersprachlich begleitet

  • Bruder Jakob! Kinder drohen dem schlafenden Jakob mit dem Zeigefinger.
  • Schläfst du noch? Kinder legen den Kopf auf die Hände und schnarchen.
  • Hörst du nicht die Glocken? Kinder halten die Hände an die Ohren.
  • Ding, Dang, Dong! Kinder schwenken die Arme wie eine große Glocke.

Mehrsprachigkeitsdidaktik: Um die Gleichwertigkeit der Sprachen der Kinder zu betonen, lohnt es sich, Bruder Jakob in den Muttersprachen der Kinder durchzunehmen. In diesem Etherpad können Sie weitere Sprachversionen kennenlernen oder selbst beisteuern.

Phonetik: Di[⁠ŋ⁠] – Da[⁠ŋ⁠] – Do[⁠ŋ⁠]! Der Ang-Laut [⁠ŋ⁠] wird im Nasenraum gebildet. Man findet ihn in Wörtern wie singen, springen, bringen, fangen. Oder in Junge, Engel, Klingel, Menge, Ringe, Finger, Wohnung, Einladung, Wiederholung. Ein typischer Fehler Deutschlernender besteht darin, das -g mitzusprechen. Beispiel: sin-gen, statt si[⁠ŋ⁠]en oder Din-ge, statt Di[⁠ŋ⁠]e. Also Achtung: Selbst wenn man zwei Buchstaben liest, wird nur ein nasaler Laut gesprochen! Lassen Sie sich nicht vom Schriftbild ablenken, sondern sprechen Sie das Wort möglichst schnell. Dabei soll die Luft nicht durch den Mund, sondern durch die Nase strömen. Gemeinsames Singen oder chorisches Sprechen kann dabei helfen, den Ang-Laut zu automatisieren.

Konzentrations-Training: Bei Bruder Jakob handelt es sich um einen einfachen vierstimmigen Kanon, der sich dazu eignet, das Prinzip des Kanon-Singens kennenzulernen. Kanons sind Lieder, bei denen in einem bestimmten Abstand eine oder mehrere Stimmen in dieselbe Melodie einsetzen. Die Stimmen sind identisch, singen aber zeitversetzt.

Auf DeutschMusikBlog gibt’s weitere einfache Kanons:

ab Niveau A1

Die Räder vom Bus

Wer möchte mit dem lustigen Busfahrer mitfahren und wer steigt zuerst ein? Bereits kleine Kinder können durch ein Sehverstehen Begriffe in eine Reihenfolge bringen, wenn vorher die Wörter für die Passagiere bekannt sind: Ein Küken, ein Fuchs, vier Mäuse und ein Monster.

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Wortschatz lernen: Bild-Strophenzuordnung (Bilder von https://pixabay.com)

Phonetik: Aufmerksamkeit auf den Wort- und Satzakzent legen. Beim Singen mitklatschen, trommeln, schnipsen, stampfen, …

Auswendig lernen: Kinder können sich den Text schnell einprägen, wenn sie die Verben mit Bewegungen und Geräuschen verbinden (drehen, wischen, hupen, auf- und zugehen, singen).

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ab Niveau A1

Fünf kleine Fische

Fünf kleine Fische schwimmen im Meer. Doch Achtung! Dort treibt sich auch ein bissiger Hai herum. Zum Glück geht alles gut aus in diesem bekannten Kinderlied.

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Lernen durch Wiederholung: Das Lied wird so oft gesungen, bis die Kinder es auswendig können. So werden nebenbei Wortschatz und Satzstrukturen automatisiert. Begleiten kann man den Song mit einem Fingerspiel, bei dem die fünf kleinen Fische die fünf Finger einer Hand sind. Auf DeutschMusikBlog gibt’s einen weiteren Kinderhit, der mit Bewegung kombiniert werden kann: Baby-Hai.

CLIL: Sach-und Fachunterricht für die ganz Kleinen. Der Zahlenraum von 1-5 ist überschaubar und wird bereits in der Vorschule thematisiert. Warum nicht einfache Matheaufgaben auf Deutsch anleiten? Kinder malen dazu passende Bilder und formulieren mithilfe der Erzieher*in kurze Texte für anschauliche Textaufgaben, z.B.

  • „Fünf kleine Fische schwimmen im Meer. Der Haifisch frisst einen Fisch. Wie viele sind übrig?“
  • „Fünf kleine Fische schwimmen im Meer. Der Haifisch frisst zwei Fische. Wie viele sind übrig?“

Kinder, die solche Aufgaben lösen können, sind schon bereit für Zahlenhäuser. Zahlenhäuser löst man, indem man sich die Dachzahl anschaut und überlegt, welche Zahl in der jeweiligen Etage fehlt, damit beide Zahlen die Dachzahl ergeben. Anhand von Zahlenhäusern lernen Kinder, in welche Bestandteile sich Zahlen zerlegen lassen. Auf DeutschMusikBlog gibt’s ein weiteres Lied zum Thema: Zahlenhäuser

Wortschatz / Redewendungen

Wochentage

Kennst du schon die Wochentage? Mit diesem rhythmischen Lied von Cynthia Lechner lassen sie sich leicht lernen. Text auswendig lernen, mitsingen und mittanzen!

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Bewegungsaktivität: Wochentage-Hüpfen.

Auf den Boden werden mit Kreide 7 Kästchen gezeichnet und mit den Wochentagen beschriftet. In den Montag, Dienstag und Mittwoch hüpft man mit einem Bein. In den Donnerstag und Freitag springt man mit einem Grätschsprung. In den Samstag hüpft man wieder auf einem Bein, in das Sonntagkästchen mit beiden Beinen, dreht um und macht sich auf den Rückweg. Wenn man beim Hüpfen auch noch die Wochentage laut mitspricht, werden sie schnell memorisiert.

Spiel: In der ersten Runde wirft ein Kind einen Stein in das Montagkästchen und überspringt den Montag, auf dem Rückweg muss der Stein aus dem Dienstagskästchen heraus – auf einem Bein stehend – hochgehoben werden und in den Dienstag gelegt werden. Und so weiter, bis alle Wochentage durchgespielt wurden.

Auf DeutschMusikBlog gibt’s mehr zu den Wochentagen: Laurentia

ab Niveau A1

Das Tier-ABC

Das ABC mit Tieren lernen!

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Online-Arbeitsblatt: Ihr kennt noch mehr Tiere? In diesem Etherpad könnt ihr sie alphabetisch listen.

Sach- und Fachlernen: Tiere von A bis Z. Das Tiere-Lexikon des Bayerischen Rundfunks mit kurzen Filmclips

Mini-Projekt: Wie wäre es mit einem ABC-Streichelzoo im Klassenzimmer? Kinder bringen Kuscheltiere oder Miniaturtiere mit und ordnen sie nach dem Alphabet. Bettchen für Bär, Eule, Pinguin und Tiger…

Mini-Projekt: Kinder erstellen ein eigenes Tier-Bildwörterbuch. Bei meiner Vorlage bei Bedarf die vorhandenen Bilder löschen, eigene Bilder einfügen oder noch besser, Kinder selber malen lassen. Dann doppelseitig ausdrucken und zu einem Buch falten.

Auf DeutschMusikBlog findet ihr mehr zum ABC: Die Buchstabenparade

ab Niveau A1

Ein Elefant ging ohne Hetz

Stubenhocker leben ungesund! Nicht nur Kinder brauchen mindestens zwei Stunden Bewegung täglich. Darum sollte es im DaF-Unterricht möglichst oft Gelegenheit geben, Bewegungsabläufe mit Sprache zu verbinden.

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Bewegungsspiel: Mit jedem Elefanten kommt eine neue Bewegung dazu. Die Choreographie kann durch Lernende erweitert werden. Mit dieser Reihenübung werden Koordinationsvermögen, Konzentrationsfähigkeit und Rhythmusgefühl geschult.

Unterrichtsmaterial: Text, Noten und Spielanleitung

Wortschatz / Redewendungen

Zahnputzlied

Alle putzen ihre Zähne mindestens zweimal am Tag. Nur die Hexe nicht, aber die isst ja auch nur Brei …

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Neuen Wortschatz einführen: Bei jeder Figur einen kurzen Stopp einlegen (z.B. die Astronautin bei 0:11 oder der Pirat bei 0:15), die Bezeichnung laut vorsprechen und wiederholen lassen. Das Video erneut mit Stopptaste abspielen und die Kinder raten lassen, welche Figur gezeigt wird.

Lesen und Wortschatz festigen: Wort-Bild-Zusammenordnung, z.B. durch ein Memory.

Merkvers: Den Refrain auswendiglernen und laut mitsingen! „Alle putzen, alle putzen …“

Strukturen-Puzzle zur Automatisierung von Wo + Dativ: Kärtchen zu einem Puzzle legen und dadurch Figur mit Ort verbinden, z.B. das Monster + unterm Tisch, die gute Fee + im Wald, der Pirat + auf dem Schiff.

Erweiterung: Eigene Figuren und Orte ergänzen, an denen die Zähne geputzt werden können, z.B. der Koch in der Küche, die Taxifahrerin im Taxi, der Lehrer in der Schule, …

Erklärfilm: Zähne putzen mit Feli und Flo

Auf DeutschMusikBlog gibt’s einen weiteren CLIL-Beitrag zum Thema Ernährung und Zahnhygiene: Die Ernährungspyramide

Phonetik

Wenn du glücklich bist …

Total Physical Response funktioniert! Kinder lernen problemlos neue Verben, wenn diese mit dem Körper visualisiert werden können.

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Bewegungslieder leben von der Wiederholung. Die Grundstruktur bleibt gleich; es wird pro Strophe immer nur ein Bewegungsverb ausgetauscht (Klatsch 2 x, Nick 2 x, Stampf 2 x, Schnips 2x, Ruf „Hurra!“). Zum Schluss noch ein Konzentrationstraining, indem alle Verben aneinandergereiht werden („Mach einfach alles!“, im Video ab 02:06).

Zu diesem Lied gibt es viele Versionen. Hier ein Beispiel für den Deutschunterricht in der Ukraine mit Bewegungs-Choreographie: „Wenn du fröhlich bist, dann klatsche in die Hand.“

Grammatische Strukturen mit Kindern? Ganz nebenbei werden Konditionalsätze und Imperativ-Formen automatisiert:

  • Wenn du richtig glücklich bist, dann klatsch zweimal.
  • Wenn du richtig glücklich bist, dann klatsch zweimal.
  • Wenn du richtig glücklich bist und dein Leben super ist,
  • wenn du richtig glücklich bist, dann klatsch zweimal!

Eigene Sätze erfinden: Kinder geben sich gegenseitig Ratschläge

  • Wenn du Hunger hast, dann iss doch schnell ein Brot.
  • Wenn du Durst hast, dann …
  • Wenn du müde bist, dann …
  • Wenn du traurig bist, dann …
  • Wenn du den Bus verpasst, dann …
  • Wenn du deine Freunde triffst, dann …
  • Wenn du Geburtstag hast, dann …

etc.

Phonetik ab A1: Deutsch ist eine „syllabische“ Sprache in Klang und Schrift. Beim rhythmischen Sprechen, Klatschen oder Hüpfen von Silben, Wörtern und Sätzen entwickeln Lernende schnell ein Gefühl für die Intonation der deutschen Sprache und lernen, Silben deutlich zu artikulieren. Die Arbeit mit Sprechrhythmus und melodischen Mustern in Kombination mit Bewegung lohnt sich, denn dadurch werden automatisch Wort- und Satzakzent trainiert. Außerdem ist ein Gefühl für die Silbenstruktur nützlich fürs Lesenlernen und das Erlernen der Rechtschreibung.

Phonetik

Der Vokalneueinsatz

Mit „Heut kommt der Hans zu mir“ den Glottisschlag trainieren! Der Vokalneu*einsatz lässt sich mit diesem Volkslied gut üben, da beim Singen die Silben deutlich getrennt werden und man dadurch gar nicht erst in Versuchung gerät, sie zu verschleifen. Das Lied funktioniert auch als Kanon.

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Heut kommt der Hans zu mir, freut sich die Lies.
Ob *er *aber *über *Ober*ammergau
oder *aber *über *Unter*ammergau
oder *ob *er *überhaupt nicht kommt, ist nicht gewiss …

Höreindruck: Warum wird Deutsch manchmal als „harte“ Sprache bezeichnet? Das liegt nicht nur an der Auslautverhärtung oder am charakteristischen Wechsel betonter und unbetonter Silben, sondern auch am Glottisschlag. Vokale werden hart eingesetzt und beim Vokalneueinsatz wird ein kleiner Knacklaut produziert, den es z.B. in romanischen oder slawischen Sprachen nicht gibt. Man kann ihn üben, indem man beim Sprechen den Luftstrom bewusst unterbricht: Wochen*ende, Schwieger*eltern, Spiegel*ei, Zu*ordnungs*übung, be*enden, er*innern, ver*ändern, über*all, ein*undzwanzig, …

Phonetikübungen ab A1: Den Vokalneueinsatz trainieren mit

Gendergerechte Sprache: Sprache verändert sich fortlaufend mit den Menschen, die sie gebrauchen. Ist es Ihnen auch schon aufgefallen? Im deutschen Fernsehen und Rundfunk wird seit einiger Zeit der Knacklaut gezielt eingesetzt, um zu gendern. Probieren Sie es doch einfach mal aus. Sprechen Sie geschlechtsneutral mit Lücke und lassen Sie dabei das vorstehende „r“ einfache weg: Liebe Teilnehmer*innen, Lehrer*innen, Mitarbeiter*innen, Forscher*innen, Übersetzer*innen, Künstler*innen, Bürger*innen …

In diesem Fall kann der Glottisschlag Phonem-Charakter annehmen. Lehrerinnen (kein Knacklaut) bedeutet „weibliche Lehrkräfte“; Lehrer*innen (mit Knacklaut) bedeutet weibliche und männliche Lehrkräfte.

Landeskunde

Fünfzig Jahre Sendung mit der Maus

Herzlichen Glückwunsch! Die Sendung mit der Maus feiert einen runden Geburtstag. Mark Forster hat der Maus ein Ständchen gesungen. Seine Fans sind schließlich auch alle mit Maus und Elefant aufgewachsen.

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Kinder sind von Natur aus neugierig und stellen mindestens 132.229,5 Fragen. Gut, dass es die Maus gibt, denn sie ist bekannt dafür, jeder noch so absurden Frage auf den Grund zu gehen.

Hör- und Leseverstehen: 3-5 W-Fragen im Song sammeln, z.B.

– Wo geht der Astronaut aufs Klo?
– Wie wird die Brezel braun?
– Wie alt ist unser Baum?
– Wie macht man Kartoffelchips?
– Wie kommt der ganze Müll ins Meer?

Phonetik ab A1: Achtung! In der deutschen Sprache gibt es zwei Fragetypen mit unterschiedlichen Melodieverläufen. Bei der W-Frage ist die Intonation fallend, bei der Entscheidungsfrage steigend.

W-Fragen ab A1: Fragewörter mit „W“ sammeln und damit eigene verrückte Fragen entwerfen, die die Maus beantworten soll.

  • Anfänger: Wer, was, wie, wo, warum, wann, wie viel, wie lange, wie oft…
  • Fortgeschrittene: Wen, wem, wessen, woher, wohin, womit, woran, wozu …

CLIL-Erklärvideos: Sach- und Fachlernen mit der Maus? Hier geht’s zum Archiv mit einer Übersicht der Lach- und Sachgeschichten.

Workout: Hier tanzt die Maus! Von Bewegung kann man nie genug bekommen. Wer schafft es, ohne Unterbrechung mitzutanzen?

B1-Idiomatik: Was bedeutet die Redewendung „Jemandem Löcher in den Bauch fragen“?