Schlagwort: Primarbereich

ab Niveau A1

A-E-I-O-U, du gehörst auch mit dazu!

Ins neue Jahr starten mit Tanz und Bewegung? Falls Sie gerne mit dem TPR-Ansatz arbeiten, dann ist diese Choreographie das Richtige für Ihren Unterricht im Vorschul- und Primarbereich:

A1-Wortschatz lernen und das Lied mitsingen: Komm, lass uns tanzen!

Die Buchstaben  A, E, I, O, U und die Umlaute Ä, Ö, Ü sind Vokale. Vokale klingen alleine, sie heißen deshalb auf Deutsch „Selbstlaute“. An die Konsonanten hängen wir beim Sprechen einen Vokal an, um sie besser aussprechen zu können (be, ce, de, …). Der Begriff Konsonant wird vom Lateinischen (consonare = mitklingen) abgeleitet.

Kostenlose Übungsblätter: Vokale und Konsonanten identifizieren und differenzieren

 

Fertigkeit Sehverstehen

Aua, sagt die Eule

… ich glaub‘, ich hab‘  ‘ne Beule!

Sehverstehen: Welche Tiere versuchen, die kleine Eule zu trösten?

Songline legen: Kinder legen Bilder der Tiere in eine Reihenfolge

  • Die Schlange
  • Der Fuchs
  • Die Maus
  • Der Bär
  • Mama Eule

Mitsingen: Kinder lieben Reime und Wiederholungen

Bilderbuchkino: Trost-Bilderbuch von Susanne Weber

Themen

Stakkato-Deutsch

Wie klingt Deutsch für Ihre Lernenden?

Wenn Sie im Unterricht danach fragen, kann es sein, dass viele Adjektive genannt werden, die sich auf den besonderen Sprechrhythmus beziehen: Deutsch ist präzise, prägnant, klar, deutlich, usw. Bisweilen geht diese Beschreibung ins Negative über: hart, abgehackt, unschön. Wie kommt es zu diesem Höreindruck?

Deutsch gehört zu den akzentzählenden Sprachen. Diese Sprachen sind durch starke Akzente auf Silben geprägt, die sich in Lautstärke, Tonhöhe, Silbenlänge und Stimmfarbe von den Silben ohne Akzent unterscheiden, d.h. es gibt starke Kontraste zwischen betonten und unbetonten Silben und dadurch ist die Intonation besonders rhythmisch.

Große Uhren machen Tick-Tack: Die Karaoke-Version laut und deutlich mitsprechen und im Rhythmus bleiben, dazu passende Bewegungen einsetzen.

Für Fortgeschrittene: Das Lied kann im Kanon gesungen werden.

Themen

Wau-wau, Miau, Kikeriki!

Mehr Spaß im DaF-Unterricht? Wie wäre es mit einem Tierchor?

Vielen Dank an Valentin Jandt und Friedemann Schwenzer, Sprachassistenten des Goethe-Instituts der Ukraine, die in Krementschuk mit Kindern vom Zentrum der deutschen Kultur einen lustigen Tierchor improvisiert haben.

So geht’s: Lernende sammeln für ihr Lautgedicht Tierlaute auf Deutsch. Dann braucht man noch einen Dirigenten und möglichst viele Musiker, die Tierrollen übernehmen. Der Dirigent koordiniert die Musiker, d.h. er

  • gibt den Einsatz, wann welche Tiergruppe dran ist
  • macht Handzeichen für Dynamik (Lautstärke) und Tempo (Geschwindigkeit)
  • setzt Mimik und Gestik ein, um eine bestimmte Stimmung zu vermitteln (Gefühlsausdruck)

Lautgedichte sind Gedichte, die erst durch lautes Sprechen zu ihrer Wirkung kommen und sich gerade dadurch zum Training von Artikulation und Intonation eignen. Hier finden Sie ein tierisches Lautgedicht zum Nachsprechen von Ernst Jandl: Auf dem Lande

Auf DeutschMusikBlog gibt es

Wortschatz / Redewendungen

Der Körperteil-Blues

Lust auf Tanzen? Wer mag, lernt den Liedtext auswendig  und macht gleich mit:

Körperteile

 

Diese Körperteile sollten vorher bekannt sein, um das Verstehen zu erleichtern

 

 

Körperteile2Unterrichtsideen:

  • Zeichnen: Körperumrisse der Lernenden auf Packpapier für eine Ausstellung im Klassenzimmer
  • Hördiktat: Lernende zeigen auf von der Lehrkraft genannte Körperteile der Pappfigur
  • Schreiben: Lernende beschriften Körperteile ihrer Pappfigur
  • Bewegungsdiktat zur Wiederholung der Körperteile in Verbindung mit Verben im Imperativ, z.B.:
    • Winke mit der Hand! Hör mit dem Ohr!
    • Schau mit den Augen! Riech mit der Nase!
    • Wackle mit der Hüfte! Zapple mit dem Fuß!
    • Schüttle deinen Kopf!
Körperteile1

 

Sie arbeiten gerne nach der ganzheitlichen Sprachlehrmethode Total Physical Response? Dann finden Sie hier noch einen Klassiker:

„Kopf und Schultern, Knie und Fuß!“