Schlagwort: Inszenierung

Fertigkeit Sprechen

Marco

Wenn Sie den schwungvollen Sound der Zeichentrickserie „Herr Rossi sucht das Glück“ aus den 1970-er Jahren mögen, wird Ihnen sicher auch Yvon Jansens „Marco“ gefallen:

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Performative Didaktik: Der Text handelt von einem unangenehmen Typen aus Berlin, der sich ungefragt in den Gedanken festsetzt. Es geht von morgens bis abends nur noch um Marco. Wie kann man das Kreisen der Gedanken unterbrechen? Inszenieren Sie eine kleine Talkshow, bei der das Problem geschildert wird. Welche Tipps gibt der Moderator seinem Gast, um den nervigen Marco endlich aus dem Kopf zu bekommen?

Arbeit mit KI (Künstlicher Intelligenz): Lernende geben einem Chatbot, z.B. ChatGPT, die Anweisung, einen einfachen Dialog für eine Talkshow zu entwickeln. Dieser wird dann im Unterricht mit verteilten Rollen gesprochen. Hier finden Sie ein Beispiel für die Integration von KI in den DaF- und DaZ-Unterricht.

Mitspielen: Sie möchten das Lied mit Gitarre, Ukulele oder Klavier begleiten? Hier geht’s zu den Akkorden.

ab Niveau A1

Die Räder vom Bus

Wer möchte mit dem lustigen Busfahrer mitfahren und wer steigt zuerst ein? Bereits kleine Kinder können durch ein Sehverstehen Begriffe in eine Reihenfolge bringen, wenn vorher die Wörter für die Passagiere bekannt sind: Ein Küken, ein Fuchs, vier Mäuse und ein Monster.

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Wortschatz lernen: Bild-Strophenzuordnung (Bilder von https://pixabay.com)

Phonetik: Aufmerksamkeit auf den Wort- und Satzakzent legen. Beim Singen mitklatschen, trommeln, schnipsen, stampfen, …

Auswendig lernen: Kinder können sich den Text schnell einprägen, wenn sie die Verben mit Bewegungen und Geräuschen verbinden (drehen, wischen, hupen, auf- und zugehen, singen).

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Wortschatz / Redewendungen

Morgen ist auch noch ein Tag

Johannes Oerding outet sich als Profi der Prokrastination.

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Praktische Redemittel ab A1: Sie nehmen sich viel vor und schaffen wenig? Dann beherrschen vielleicht auch Sie die Kunst der „Aufschieberitis“ und sollten ein paar praktische Standardsätze auf Deutsch draufhaben.

  • Das hat noch Zeit.
  • Ich mach‘ das bald.
  • Das eilt doch nicht!
  • Morgen ist auch noch ein Tag.
  • Kann das nicht noch ein bisschen warten?
  • Das mach‘ ich morgen (oder übermorgen oder nächste Woche oder …).

A1-Witz:  

  • + Hast du schon den Müll rausgebracht?
  • # Mach‘ ich morgen.
  • + Hast du schon den Geschirrspüler ausgeräumt?
  • # Mach‘ ich morgen.
  • + Hast du schon das Badezimmer aufgeräumt?
  • # Mach‘ ich morgen.
  • + Ich hör immer nur morgen, morgen, morgen! Immer willst du alles morgen machen!
  • # Du hast recht. Das schaff ich morgen alles gar nicht. Ich mach‘ das einfach übermorgen!

A1-Schreiben: Nach diesem Muster einen ähnlichen Dialog schreiben, mit Dingen, vor denen man sich gerne drückt. Ganz nebenbei noch Perfekt-Formen automatisieren. Kurze Modelldialoge mit einer Pointe beinhalten dramaturgischen Charme und können anschließend gut mit Lernenden inszeniert werden.

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Fertigkeit Sprechen

Wo ist meine Mama?

Das kleine Küken sucht seine Mama und fragt jedes Tier, das ihm über den Weg läuft:

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Performative Didaktik / A1-Inszenierung: Rollenkarten an Kinder austeilen. Ein Kind spielt das Küken und wiederholt den Dialog mit Maus, Katze, Schwein, Marienkäfer, Frosch, Schaf, Krokodil, Huhn und Mama.

Karaoke singen: Hier geht’s zur Mitsingversion.

Automatisierung ab A1: Liedtexte, in denen formelhafte Wendungen ständig wiederholt und leicht variiert werden, festigen Chunks und grammatische Strukturen. Das einmal erworbene Muster „Wo ist mein/e …“ wird variiert oder auf eine neue Situationen übertragen und ist somit absolut alltagstauglich.

Varianten mit Familienmitgliedern oder Freunden:

  • Singular: Wo ist denn mein Papa? Wer hat ihn gesehn? Bist du denn mein Papa? Nein, du musst weitergehn!
  • Plural: Wo sind meine Eltern / meine Freunde? Wer hat sie gesehn? Seid ihr meine Eltern/ Freunde? Nein, du musst weitergehen.

Übertragung auf eine andere Situation:

  • Wo ist denn mein Heft/ sind meine Stifte/ Bücher? Wer hat es/ sie gesehn? Ist das dort mein Heft? Nein, du musst weitergehn!
  • Wo ist meine Brille/ denn mein Handy /denn mein Schlüssel, hast du sie/ es/ ihn gesehn? Ist das meine Brille? Ja, bleib doch endlich stehn!

Literatur

Erlkönig

Goethe schrieb seine Ballade vom Erlkönig 1782; vertont wurde sie 1815 von Franz Schubert.

Figurentheater: Die Umsetzung in Form eines Schattentheaters betont die unheimliche Atmosphäre und trägt dazu bei, dass nicht mehr klar zwischen Traumwelt und Realität unterschieden werden kann

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Eine moderne Adaption des Klassikers gibt es bei Rammstein:

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B1: Lernende vergleichen die Handlung der Videos

B2: Lernende vergleichen den Text des Erlkönigs mit dem Text von Dalai Lama. Leerstellen machen Texte interessant; Lernende sammeln offene Fragen.

Auf DeutschMusikBlog gibt es eine weitere von Schubert vertonte Goethe-Ballade: Des Fischers Liebesglück

Auf DeutschMusikBlog gibt es mehr von Rammstein:

Fertigkeit Sprechen

Ruf meinen Namen!

Ende Juni 2019 erschien Adel Tawils neues Album; hier ein Duett mit der Sängerin Peachy:

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Performative Didaktik: Duette eignen sich für die Dialogarbeit mit einem Partner. Der Text wird mit verteilten Rollen gesprochen, wobei in diesem Song ein Sprecher den deutschen Part und der andere den französischen Part übernimmt. Eine kleine Inszenierung wird anschaulich durch Figurentheater, hier z.B. mit Fingerpuppen die aus einer Streichholzschachtel heraus sprechen.

Auf DeutschMusikBlog gibt es ein weiteres französisch-deutsches Duett: „Je ne parle pas français …“

Landeskunde

So schöne Engel

Sie möchten auch mal einen schönen Engel treffen? Party-DJ Bonzay macht’s möglich:

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A2-Vorentlastung mit einer Inszenierung durch Figurentheater: Vor dem Sehen des Videos wird der Text ausdrucksvoll gesprochen und von einer Stabfigur oder Marionette begleitet.

B2-Lesen: Typisch Deutsch? DJ Bonzay legt auf im Party-Mekka Mallorca. Bei feierfreudigen Urlaubern gilt die Strandbude Ballermann als deutsches Kulturgut. Falls Sie da mal unbedingt hin wollen, gibt es hier die passenden Benimmregeln.

ab Niveau A1

Als ich ein Baby war

Ein Lied, das wie das Spiel Koffer packen funktioniert?

Mit „Als ich ein Baby war“ von Rolf Zuckowski kann nicht nur Wortschatz, sondern auch Merkfähigkeit und Konzentration trainiert werden:

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A1-Aktivitäten:

  • Basteln: Figuren und Gegenstände des Lieds können als Signalkarten oder Stabfiguren umgesetzt werden.
Vielen Dank für die Bilder aus einem Workshop zum Frühen Fremdsprachenlernen in Poznan!

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Wortschatz / Redewendungen

Kopf und Schultern, Knie und Fuß

Sie arbeiten gerne nach der ganzheitlichen Sprachlehrmethode Total Physical Response? Dann finden Sie hier einen Klassiker:

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Spielanleitung: Zuerst wird das Lied langsam gesungen, wobei Lernende beim Singen auf die entsprechenden Körperteile zeigen. Später wird das Tempo gesteigert.

A1-Vorentlastung: Lernende basteln ein eigenes Körperteil-Memory

A1-Wortschatz festigen: Ein Suchsel lösen

Arbeitsblatt mit Lösungskontrolle: Suchsel Körperteile

Ein eigenes Suchsel erstellen? Hier geht es zum kostenlosen Online-Werkzeug

Inszenierung: Neue Strophen mit Bewegungsvarianten erfinden, z.B. mit weiteren Körperteilen Weiterlesen

Fertigkeit Sehverstehen

Ein kleiner Matrose …

Mädchen, haltet euch fern von Matrosen!

Sehverstehen: Stummfilm ansehen, Vermutungen anstellen und Wortschatz sammeln

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Liedtext als Wortschlange präsentieren und Wortgrenzen markieren lassen.

A2-Schreiben: Den Liedtext abschreiben. Dabei auf Satzzeichen und Groß- und Kleinschreibung achten

Inszenierung durch A1-Bewegungslied: Text auswendig lernen und mit Bewegungen verknüpfen

Videotutorial: Bewegungsanleitung

Tonstudio: Text passend zum Stummfilm sprechen und Geräuschkulisse erstellen