Schlagwort: Witz

Landeskunde

Thunfisch-Eis

Es ist wieder Sommer in Deutschland. Zeit für ein leckeres Thunfisch-Eis!

Kinder lieben stereotype Handlungen, in denen Erwachsene mit schlichten Wortspielen um den Verstand gebracht werden. Für den DaF-Unterricht eignen sich solche Witze besonders gut, denn sie leben von der ständigen Wiederholung und können dabei helfen, wichtige Redemittel zu automatisieren. Die Grundstruktur kann in Mini-Dialogen nachgesprochen und variiert werden, z.B.: „Hast du _______Eis?“ (Eisberg-Eis/ warmes Eis/ Torteneis /eigene Variante).

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ab Niveau A1

Satzzeichen sind wie Straßenschilder …

… sie zeigen den richtigen Weg durch einen Text.

DaZ-Lehrkräfte, die in der Alphabetisierung oder mit lernungewohnten Lernenden arbeiten, wissen, wie schwer es ist, Interpunktion  verständlich zu vermitteln. Doch es lohnt sich, dieses Thema im Unterricht ausführlich zu behandeln, denn Satzzeichen verdeutlichen die logische und grammatische Struktur von Texten. Außerdem beinhalten sie Informationen zur Intonation.

A1-Wortschatz-Memory: Zuordnungsübung

 

Das Satzzeichendiktat:

  1. 1. An der linken Tafelseite werden Satzzeichen auf Deutsch gesammelt und mit Geräuschen und Gesten verknüpft, z.B:
  • Komma: klatschen
  • Punkt: stampfen
  • Doppelpunkt: zweimal klopfen
  • Anführungszeichen: unten links schnipsen („), oben rechts schnipsen (“)
  • Fragezeichen: fragende Geste
  • Ausrufezeichen: Körper lang strecken und hoch hüpfen

2. An der rechten Tafelseite steht ein kurzer Text ohne Satzzeichen. Die Lehrkraft liest den Text langsam vor, während die die Lernenden darauf achten, wann die Lehrkraft eine Pause macht, ob die Stimme hoch oder runter geht oder auf gleicher Höhe bleibt. Anschließend werden gemeinsam Satzzeichen eingefügt. Beispiel:

  • Vater zum Sohn: „Du bekommst von mir immer fünf Euro, wenn du eine Eins schreibst.“
  • Sohn zum Vater: „Können wir nicht klein anfangen? Gib mir einfach für jede Fünf einen Euro!“
  1. 3. Die Lehrkraft liest den Text erneut langsam vor und die Lernenden begleiten ihn mit den vorab vereinbarten Geräuschen und Gesten:
  • Vater zum Sohn (zweimal klopfen) (unten schnipsen) Du bekommst von mir immer 5 Euro (klatschen) wenn du eine Eins schreibst (stampfen, oben schnipsen)
  • Sohn zum Vater (zweimal klopfen) (unten schnipsen) Können wir nicht klein anfangen (fragende Geste) Gib mir einfach für jede Fünf einen Euro (Körper lang strecken und hüpfen, oben schnipsen)
  1. 4. Der Text wird inkl. Satzzeichen abgeschrieben. In Zukunft kann immer wieder auf die vereinbarten Geräusche und Gesten zurückgegriffen werden, um auf Interpunktions-Fehler aufmerksam zu machen.

Ein weiteres Beispiel zum Ausprobieren?

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Themen

Üüüüüübung macht den Meister!

Warum fällt es vielen Lernenden so schwer, den Umlaut „Ü“ richtig zu artikulieren? Klangbilder werden während der kindlichen Sprachentwicklung erworben und sind prägend. Beim Fremdsprachenlernen können sie den Zugang zu fremdsprachigen Hörmustern versperren und wirken wie ein Filter: Nur gewohnte muttersprachliche Klänge werden durchgelassen. Lernende, die den Laut „Ü“ [y:] nicht aus dem Inventar der Muttersprache kennen, haben Schwierigkeiten damit, ihn richtig zu identifizieren und zu artikulieren. Nützlich sind kontrollierbare Höraufgaben, die zur Unterscheidung zwischen den Minimalpaaren U und Ü zwingen, z.B. Ankreuz- oder Zuordnungsübungen, möglich sind auch Bewegungsspiele.

A1-Diktat: Hüpfdiktat zur Kontrastierung
– Mit beiden Beinen einen Schritt nach vorn hüpfen: Lernender identifiziert U
– Mit beiden Beinen einen Schritt zurück hüpfen: Lernender identifiziert Ü
Lehrkraft diktiert z.B. Mutter, Mütter, Hüte, Hut, Hütte, Bruder, Brüder, drücken, drucken, … und merkt am Hüpf-Ergebnis sofort, ob ein Lernender den Unterschied hört.

So wird das Ü gebildet:

Aussprachetipp: Das „Ü“ lässt sich gut entwickeln, wenn man es eng zwischen I und U stellt und dann aus dem I heraus in Richtung U zieht: si si sü süß, ki ki kü küssen, gli gli glü glücklich

Probieren Sie es aus mit 5-10 Wörtern, die Sie im Video gesammelt haben:
wi wi wü wünschen, Ti Ti Tü Tür, fi fi fü fünf

Laut einen Witz  vorlesen (ab A2): Ein Breitmaulfrosch geht zum Arzt und fragt: „Lieber Aaaarzt, wie kann ich mein Maaul kleiner maachen?“ Der Arzt antwortet: „Sie müssen eine Woche lang jeden Tag mehrmals das Wort „Konfitüre“ sagen.“ Nach einer Woche kommt der Breitmaulfrosch traurig zum Arzt zurück. Sein Maul ist noch größer geworden. Der Arzt fragt: „Aber Herr Frosch, was haben Sie denn gemacht?“ „Wie Sie es mir gesagt haben, Herr Doktor! Ich habe täglich mehrmals „Maaaarmelade“ gesagt!“

Festigung durch Variation (ab A2): Eine eigene Variante schreiben und erzählen. Statt ‚Konfitüre‘ und ‚Marmelade‘ werden jetzt die Begriffe ‚Gemüse‘ und ‚Salat‘ verwendet.

Zusätzliche Ü-Übungen:

P.S.: Mein Lieblingswort mit Ü ist übrigens „Frühstücksbüffet“. Mein Lieblingssatz mit Ü: „Eine Kuh macht Muh! Viele Kühe machen Mühe …“ Weiterlesen

Grammatik

Niemand

„Jemand“ und „niemand“ gehören zur Wortart der unbestimmten Pronomen. Indefinitpronomen können Substantive ersetzen und bezeichnen eine nicht näher bestimmbare Person.

Lassen Sie Ihre Lernenden Sätze mit „jemand“ bilden und durch „niemand“ verneinen,

Jemand, der mich sucht. – Niemand, der mich sucht.
Jemand, der mich hört. – Niemand, der …
Jemand, der mich kennt. – Niemand, der …
Jemand, der mich stört. – Niemand, der …

Lösungskontrolle ab 0:20 im Lyric-Video „Insel“ von Juli:

Sie können das Video in Ihrem Land nicht öffnen? Versuchen Sie es mal hier …

Die „Klugscheißerin“ erklärt: Der Unterschied zwischen niemand und keiner

B1-Lesen: Textsorte Witz

Drei Männer ziehen in ein Haus ein: Herr Keiner, Herr Dumm und Herr Niemand.
Herr Keiner wohnt im Dachgeschoß, Herr Dumm im 1. Stock und Herr Niemand im Erdgeschoß. Alle Männer gehen auf ihre Terrasse, und Herr Keiner spuckt Herrn Dumm auf den Kopf. Daraufhin geht Herr Dumm zur Polizei und sagt: „Keiner hat mir auf den Kopf gespuckt, und Niemand hat’s gesehen!“
Darauf der Polizist: „Sind Sie etwa Dumm?“
Darauf sagt Herr Dumm: „Ja, woher wissen Sie das?“

Möglichst vage und rätselhaft sprechen? Auf DeutschMusikBlog gibt es einen weiteren Eintrag zu Indefinitpronomen

Wortschatz / Redewendungen

Das kleine Küken piept

Der Hund bellt, die Katze miaut, der Vogel zwitschert und der Hahn kräht. Aber wieso kräht ein deutscher Hahn „Kikeriki“, ein französischer „Cocorico“ und ein englischer „Cockadoodledoo”? Ein schönes Unterrichtsthema nicht nur für Primar: Tierlaute.

Sprachvergleich: Tierlaute werden in jeder Sprache anders ausgedrückt.

Memory basteln: Tieren Tierlaute zuordnen, um ein detailliertes Verstehen des Songs zu ermöglichen

K3K2K4

A1: Mittanzen! Das Tanztutorial macht’s möglich

B2:
Lesetext zum Thema Lautmalerei

A2-Witz: Familie Maus macht einen Spaziergang. Plötzlich kommt eine Katze und es wird gefährlich. Da brüllt Mama Maus: “Wau, wau, wau!“ und die Katze rennt ängstlich davon. „Da seht ihr mal!“, sagt die Maus zu ihren Kindern, „Es ist doch gut, wenn man Fremdsprachen kann!“

A2-Tier-Laute Ratespiel: Ernie und Bert zeigen wie es geht