Schlagwort: Franz Schubert

Literatur

Erlkönig

Goethe schrieb seine Ballade vom Erlkönig 1782; vertont wurde sie 1815 von Franz Schubert.

Figurentheater: Die Umsetzung in Form eines Schattentheaters betont die unheimliche Atmosphäre und trägt dazu bei, dass nicht mehr klar zwischen Traumwelt und Realität unterschieden werden kann

Eine moderne Adaption des Klassikers gibt es bei Rammstein:

B1: Lernende vergleichen die Handlung der Videos

B2: Lernende vergleichen den Text des Erlkönigs mit dem Text von Dalai Lama

Leerstellen machen Texte interessant: Lernende sammeln offene Fragen, z.B.

  • Warum stirbt der Junge?
  • Ist der Erlkönig nur eine Halluzination?
  • Erdrückt der Vater seinen Sohn vor lauter Sorge?
  • Ist der „König der Winde“ der wahre Retter?
  • Warum nennen Rammstein ihren Song „Dalai Lama“?

Phonetik

Des Fischers Liebesglück

Die Sopranistin Anna Prohaska singt in ihrem Album Sirène Lieder von Nixen, Wassermännern und Meerjungfrauen.  Franz Schubert komponierte die romantische Musik zu „Des Fischers Liebesglück“. Im Video kommt es zu einer schicksalshaften Begegnung zwischen einem Fischer und einer geheimnisvollen Fremden, die ihn später mit in ihr Reich führt.

B2-Literatur: Vergleichen Sie „Des Fischers Liebesglück“ mit Goethes Ballade „Der Fischer“

Circa ein Drittel aller Opernsänger an deutschen Bühnen kommt aus dem Ausland. Während der Gesangsausbildung wird nicht nur auf die richtige Gesangstechnik, sondern auch besonderer Wert auf eine gute Aussprache gelegt. Deutschlehrende geben spezielle Phonetikkurse an Musikhochschulen, um Intonation und Artikulation zu trainieren. Die Artikulation im klassischen Gesang unterscheidet sich dabei in einigen Punkten von der gesprochenen Sprache:

– Die Aussprache ist deutlicher
– die Konsonanten werden härter gesprochen. Beispiel: Das r wird mit der Zungenspitze als [r] gesungen. Dies gilt auch für die Endung –er.
– Der Schwa-Laut wird zum besseren Verständnis als (E) gesungen
– Der als unschön empfundene Glottisschlag fällt zugunsten eines aspirierten Tonansatzes weg, damit kein lauter Knacklaut hörbar ist.