Schlagwort: Freiheit

Wortschatz / Redewendungen

Über den Wolken …

… muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.

Der Liedermacher Reinhard Mey veröffentlichte 1974 „Über den Wolken“. Seitdem wird sein Chanson über die Freiheit immer wieder neu eingesungen. Hier in einer Cover-Version von Xavier Naidoo:

B2-Übersetzung: Die deutsche und die französische Version vergleichen

B2-Redeanlass: Sprichwörter, Redewendungen, Zitate zum Thema Freiheit suchen und besprechen, z.B.:

  • Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst, durch Nichtgebrauch dahinschwindet. (Carl Friedrich von Weizsäcker)
  • Zu sagen „Hier herrscht Freiheit“, ist immer ein Irrtum. Freiheit herrscht nicht. (Erich Fried)
  • Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann gestatten kann. (Otto von Bismarck)
  • Man kann eine Idee durch eine andere verdrängen, nur die der Freiheit nicht. (Ludwig Börne)

Landeskunde

Radio

Die Bandmitglieder von Rammstein wuchsen in Ostdeutschland auf. Musik aus dem Westen wurde zensiert oder komplett verboten. Trotzdem hörten viele DDR-Bürger heimlich westliche Radiosender mit dem Weltempfänger.

B1-Lesen: Songzitate sammeln, die etwas mit Zensur zu tun haben, z.B.

  • „Wir durften nicht dazugehören – nichts sehen, reden oder hören.“
  • „Jedes Liedgut war verboten. So gefährlich fremde Noten!“

B2-Redeanlass: Warum stand das Radio für Freiheit? (Durch das Radio konnte man am Weltgeschehen teilhaben, sich informieren, unterschiedliche Meinungen kennen lernen, dem Alltag entfliehen, träumen, …)

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Landeskunde

Die Gedanken sind frei …

… kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen!

Ein Volkslied über das Menschenrecht der Gedankenfreiheit? Der Text von „Die Gedanken sind frei“ wurde 1780 zum ersten Mal auf Flugblättern veröffentlicht und stand bald unter preußischer Zensur. Durch seinen sehnsüchtigen Ausdruck nach Freiheit und Unabhängigkeit inspirierte das Lied im Lauf der Zeit verschiedene Widerstandsbewegungen. Sophie Scholl spielte das Lied 1942 auf der Blockflöte vor den Gefängnismauern ihres inhaftierten Vaters.

Liedtext und Noten: Interpretation durch den Tenor Jonas Kaufmann

A1-Klassenspaziergang: Lernende stellen sich gegenseitig die Frage „An was glaubst du?“ und notieren kurze Antworten. Beispiele: Ich glaube an (+ Akkusativ) den Frieden, das Vertrauen, die Schönheit, meine Mutter, an mich selbst, den Weihnachtsmann, … Lassen Sie sich dabei von einer Umfrage zur Gedankenfreiheit inspirieren: Gedankenfreiheit als Menschenrecht

Werbung: Gedankenfreiheit im Internet? GMX wirbt für einen E-Maildienst, der die Privatsphäre schützen soll

Von der Gedanken- zur Redefreiheit: Gedanken kann man nicht kontrollieren, verbieten oder einsperren. Die Gedankenfreiheit ist die Freiheit des Denkens, insbesondere in weltanschaulichen, religiösen und politischen Dingen. Zur Rede- oder Meinungsfreiheit wird sie, wenn diese Gedanken auch laut und öffentlich ausgedrückt werden dürfen.

Bundeszentrale für Politische Bildung: Kostenloses Plakat fürs Klassenzimmer zu den Grundrechten in drei Sprachen