Zur feierlichen Eröffnung einer Fußball-EM oder WM erklingen die Nationalhymnen der teilnehmenden Fußballteams. Sie möchten die deutsche Nationalhymne mitsingen können? Zum Einüben dient ein humorvolles Karaoke-Video:
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… kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen!
Ein Volkslied über das Menschenrecht der Gedankenfreiheit? Der Text von „Die Gedanken sind frei“ wurde 1780 zum ersten Mal auf Flugblättern veröffentlicht und stand bald unter preußischer Zensur. Durch seinen sehnsüchtigen Ausdruck nach Freiheit und Unabhängigkeit inspirierte das Lied im Lauf der Zeit verschiedene Widerstandsbewegungen. Sophie Schollspielte das Lied 1942 auf der Blockflöte vor den Gefängnismauern ihres inhaftierten Vaters.
Von der Gedanken- zur Redefreiheit: Gedanken kann man nicht kontrollieren, verbieten oder einsperren. Die Gedankenfreiheit ist die Freiheit des Denkens, insbesondere in weltanschaulichen, religiösen und politischen Dingen. Zur Rede- oder Meinungsfreiheit wird sie, wenn diese Gedanken auch laut und öffentlich ausgedrückt werden dürfen.
Lernende ab A2 können die erste Strophe auswendiglernen:
Komm, lieber Mai und mache
die Bäume wieder grün,
und lass mir an dem Bache
die kleinen Veilchen blüh’n!
Wie möcht‘ ich doch so gerne
ein Veilchen wieder seh’n,
ach, lieber Mai, wie gerne,
einmal spazieren geh’n.
In der Europahymne vertonte Ludwig van Beethoven 1785 das berühmte Gedicht „An die Freude“ von Friedrich Schiller. In dieser Ode wird das Freudenthema verknüpft mit dem Solidaritätsgedanken „Alle Menschen werden Brüder“. Hier die Hymne umgesetzt durch einen Flashmob in Nürnberg:
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Die Sopranistin Anna Prohaska singt in ihrem Album Sirène Lieder von Nixen, Wassermännern und Meerjungfrauen. Franz Schubert komponierte die romantische Musik zu „Des Fischers Liebesglück“. Im Video kommt es zu einer schicksalshaften Begegnung zwischen einem Fischer und einer geheimnisvollen Fremden, die ihn später mit in ihr Reich führt.
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B2-Literatur: Vergleichen Sie „Des Fischers Liebesglück“ mit Goethes Ballade „Der Fischer“
Circa ein Drittel aller Opernsänger an deutschen Bühnen kommt aus dem Ausland. Während der Gesangsausbildung wird nicht nur auf die richtige Gesangstechnik, sondern auch besonderer Wert auf eine gute Aussprache gelegt. Deutschlehrende geben spezielle Phonetikkurse an Musikhochschulen, um Intonation und Artikulation zu trainieren. Die Artikulation im klassischen Gesang unterscheidet sich dabei in einigen Punkten von der gesprochenen Sprache:
– Die Aussprache ist deutlicher
– die Konsonanten werden härter gesprochen. Beispiel: Das r wird mit der Zungenspitze als [r] gesungen. Dies gilt auch für die Endung –er.
– Der Schwa-Laut wird zum besseren Verständnis als (E) gesungen
– Der als unschön empfundene Glottisschlag fällt zugunsten eines aspirierten Tonansatzes weg, damit kein lauter Knacklaut hörbar ist.
Auf DeutschMusikBlog gibt es weitere Kunstlieder:
Die von Schubert vertonte Goethe-Ballade Der Erlkönig