Category Archives: Phonetik

Schon die alten Griechen sagten: „Erkenne dich selbst!“. Der Mensch befindet sich in einem ständigen Prozess der Selbstfindung. Kid Kopphausen macht sich in seinem Song „Hier bin ich“ Gedanken darüber:

Fragespiel ab A1: Mit dem „Wer bin ich?-Spiel“ kann die Struktur von Entscheidungsfragen geübt werden. Außerdem lässt sich damit der Satzakzent von Entscheidungsfragen einschleifen, der im Gegensatz zur Ergänzungsfrage (W-Frage) eine steigende Intonation hat.

Man braucht: mindestens 4 Spieler, Klebezettel, Stift.
Jeder Spieler denkt sich eine bekannte Persönlichkeit aus, schreibt deren Namen auf einen Klebezettel und klebt diesen seinem Nachbarn auf die Stirn, so dass dieser nicht lesen kann, was darauf steht. Ein Spieler beginnt das Spiel, indem er einem Mitspieler gezielt Fragen stellt, um herauszufinden, welche Persönlichkeit sich hinter dem Zettel auf der eigenen Stirn verbirgt. Mitspieler dürfen auf seine Fragen nur mit „Ja“ oder „Nein“ antworten.
– „Bin ich männlich/ weiblich?“
– „Lebe ich noch?“
– „Bin ich ein Filmstar /Sportler /Politiker /Rockstar / eine Märchenfigur … ?“
Wird die Frage mit „Ja“ beantwortet, darf er weiter fragen. Bei einem „Nein“ ist der nächste Spieler mit Fragen an der Reihe. Gewonnen hat derjenige Spieler, der die gesuchte Person auf seiner Stirn als erstes erraten hat.

Ergänzung für die Niveaustufe B1: Lesetext mit Fragen,die bei der Selbstfindung helfen

Jodeln – typisch Deutsch?

Jodeln ist nicht typisch für Deutschland, aber typisch für die Alpenregion. Der schnelle Wechsel von Brust- und Kopfstimme wird als Jodeln bezeichnet. Erst zum Ende des 18. Jahrhunderts soll das Jodeln in Bayern heimisch geworden sein. Gejodelt wird z.B. auch in Polen, Finnland und Rumänien. Außerhalb Europas kennt man die Gesangsform in China, Indonesien, Thailand und Kambodscha. Koreaner und sogar Amerikaner jodeln. Und vielleicht auch bald Sie? Informieren Sie sich über „Jodeln für Anfänger“.

Phonetik: Erfinden Sie Ihren eigenen „Jodler“ und lesen Sie ihn vor. So trainieren Sie den Umlaut „Ö“.

Jodeln1

Jodeln2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie suchen noch nach Ideen für Ihren Entwurf? Lassen Sie sich bei Loriot inspirieren:

Sendung mit der Maus: Wie wird gejodelt und warum wurde es eigentlich erfunden?

 

Was fällt Ihnen spontan ein zum Titel der Torpedo Boyz „Ich bin Ausländer. Leider, zum Glück!“?

Assoziogramm:
– Wann ist es schwer, ein Ausländer zu sein (leider)?
– Wann ist es schön, ein Ausländer zu sein (zum Glück)

Beenden Sie folgende Sätze:
Sein Name ist …
Er kommt aus …
Er wohnt in …
Er arbeitet als …
Er isst gern …
Er spricht kein …
Wie geht es Daisuke in Deutschland? Analysieren Sie folgende Sätze:
„Ich will irgendwann nach Hause zurück.“
„Berlin ist ja ganz schön, aber auch nicht Tokio.“
„America likes me. Germany … – I don’t know …“
„Vielleicht bleibe ich auch hier.“
Phonetisches Üben durch Mitsingen: Lernende lesen den Liedtext und hören das Lied. Bereits nach einem zweiten Durchgang kann der Text mitgesprochen werden

Ein detailliertes Hörverstehen ist meist erst ab den höheren Niveaustufen möglich. Anfängern gelingt es besser, sich nur auf den Refrain zu konzentrieren, denn dieser Text ist:

  • kurz
  • hat eine eingängige Melodie
  • wiederholt sich nach jeder Strophe
  • enthält die wichtige Botschaft des Songs

Versuchen Sie, Matteo Capreolis Refrain zu „Kleiner Junge“ auswendig zu lernen:

Ey, kleiner Junge! Was ist los mit dir?
Im Leben muss man doch auch mal verlieren!
Komm, wisch die Tränen dir aus deinem Gesicht.
Denn auch die Sonne wäre ohne den Schatten nichts.“

Verfahren, die das Auswendiglernen unterstützen:

  • Phonetik: Text vor- und nachsprechen
  • Diktat: Ein Partner diktiert dem anderen den Refrain und hilft anschließend bei der Korrektur
  • Wettbewerb zum Einschleifen: Wer kann den Refrain schon auswendig?
  • Mitsingen: Das Video anschauen und ab 1:23 den Refrain mehrmals mitsingen