Kategorie: Phonetik

Wortschatz / Redewendungen

Rhabarberbarbara

Verstehen Sie nur Bahnhof? Dann haben Sie vielleicht zu viel Rhabarberbarbarabarbara gehört …

Im Deutschen ist die Komposition die wichtigste Art der Wortbildung. Hier ein paar Regeln dazu: Weiterlesen

Phonetik

Suppenkasper

Sie möchten auch nicht immer Ihren Teller leer essen? Dann geht es Ihnen wie dem armen Suppenkasper . Der „Suppenkasper“ wurde 1844 erfunden von Heinrich Hoffmann und ist eine der Hauptfiguren des Struwwelpeters.

Performative Didaktik und A1-Phonetik: Refrain auswendig lernen und rhythmisch im Chor sprechen
„Ich esse keine Suppe! Nein!
Ich esse meine Suppe nicht!
Nein, meine Suppe ess‘ ich nicht!“

A2-Schreiben und Sprechen: Die folgende Suppenwerbung von Maggi ist ohne Text. Ihre Lernenden schreiben eine einfache Geschichte, die später zum Video vorgelesen wird.

Noch mehr Links zum Suppenkasper:

Phonetik

Des Fischers Liebesglück

Die Sopranistin Anna Prohaska singt in ihrem Album Sirène Lieder von Nixen, Wassermännern und Meerjungfrauen.  Franz Schubert komponierte die romantische Musik zu „Des Fischers Liebesglück“. Im Video kommt es zu einer schicksalshaften Begegnung zwischen einem Fischer und einer geheimnisvollen Fremden, die ihn später mit in ihr Reich führt.

B2-Literatur: Vergleichen Sie „Des Fischers Liebesglück“ mit Goethes Ballade „Der Fischer“

Circa ein Drittel aller Opernsänger an deutschen Bühnen kommt aus dem Ausland. Während der Gesangsausbildung wird nicht nur auf die richtige Gesangstechnik, sondern auch besonderer Wert auf eine gute Aussprache gelegt. Deutschlehrende geben spezielle Phonetikkurse an Musikhochschulen, um Intonation und Artikulation zu trainieren. Die Artikulation im klassischen Gesang unterscheidet sich dabei in einigen Punkten von der gesprochenen Sprache:

– Die Aussprache ist deutlicher
– die Konsonanten werden härter gesprochen. Beispiel: Das r wird mit der Zungenspitze als [r] gesungen. Dies gilt auch für die Endung –er.
– Der Schwa-Laut wird zum besseren Verständnis als (E) gesungen
– Der als unschön empfundene Glottisschlag fällt zugunsten eines aspirierten Tonansatzes weg, damit kein lauter Knacklaut hörbar ist.

Wortschatz / Redewendungen

Wer bin ich?

Schon die alten Griechen sagten: „Erkenne dich selbst!“. Der Mensch befindet sich in einem ständigen Prozess der Selbstfindung. Kid Kopphausen macht sich in seinem Song „Hier bin ich“ Gedanken darüber:

Fragespiel ab A1: Mit dem „Wer bin ich?-Spiel“ kann die Struktur von Entscheidungsfragen geübt werden. Außerdem lässt sich damit der Satzakzent von Entscheidungsfragen einschleifen, der im Gegensatz zur Ergänzungsfrage (W-Frage) eine steigende Intonation hat.

Man braucht: mindestens 4 Spieler, Klebezettel, Stift.
Jeder Spieler denkt sich eine bekannte Persönlichkeit aus, schreibt deren Namen auf einen Klebezettel und klebt diesen seinem Nachbarn auf die Stirn, so dass dieser nicht lesen kann, was darauf steht. Ein Spieler beginnt das Spiel, indem er einem Mitspieler gezielt Fragen stellt, um herauszufinden, welche Persönlichkeit sich hinter dem Zettel auf der eigenen Stirn verbirgt. Mitspieler dürfen auf seine Fragen nur mit „Ja“ oder „Nein“ antworten.
– „Bin ich männlich/ weiblich?“
– „Lebe ich noch?“
– „Bin ich ein Filmstar /Sportler /Politiker /Rockstar / eine Märchenfigur … ?“
Wird die Frage mit „Ja“ beantwortet, darf er weiter fragen. Bei einem „Nein“ ist der nächste Spieler mit Fragen an der Reihe. Gewonnen hat derjenige Spieler, der die gesuchte Person auf seiner Stirn als erstes erraten hat.

Ergänzung für die Niveaustufe B1: Lesetext mit Fragen,die bei der Selbstfindung helfen

Phonetik

Jodelschule

Jodeln – typisch Deutsch?

Jodeln ist nicht typisch für Deutschland, aber typisch für die Alpenregion. Der schnelle Wechsel von Brust- und Kopfstimme wird als Jodeln bezeichnet. Erst zum Ende des 18. Jahrhunderts soll das Jodeln in Bayern heimisch geworden sein. Gejodelt wird z.B. auch in Polen, Finnland und Rumänien. Außerhalb Europas kennt man die Gesangsform in China, Indonesien, Thailand und Kambodscha. Koreaner und sogar Amerikaner jodeln. Und vielleicht auch bald Sie?

Phonetik: Erfinden Sie Ihren eigenen „Jodler“ und lesen Sie ihn vor. So trainieren Sie den Umlaut „Ö“.

Jodeln1 Jodeln2

Sie suchen noch nach Ideen für Ihren Entwurf? Lassen Sie sich bei Loriot inspirieren:

Dahoam in Bayern: Jodelkurs

Deutsche Welle: “Jodeln auf dem Berg”. Lesetext mit Fragen und Arbeitsaufträgen

Kurios: Der Japaner Takeo Ischi singt „Einen Jodler hör‘ ich gern“

Phonetik

Ich bin Ausländer. Leider, zum Glück!

Was fällt Ihnen spontan ein zum Titel der Torpedo Boyz „Ich bin Ausländer. Leider, zum Glück!“?

Assoziogramm:
– Wann ist es schwer, ein Ausländer zu sein (leider)?
– Wann ist es schön, ein Ausländer zu sein (zum Glück)

Beenden Sie folgende Sätze:
– Sein Name ist …
– Er kommt aus …
– Er wohnt in …
– Er arbeitet als …
– Er isst gern …
– Er spricht kein …
Wie geht es Daisuke in Deutschland? Analysieren Sie folgende Sätze:
– „Ich will irgendwann nach Hause zurück.“
– „Berlin ist ja ganz schön, aber auch nicht Tokio.“
– „America likes me. Germany … – I don’t know …“
– „Vielleicht bleibe ich auch hier.“
Phonetisches Üben durch Mitsingen: Lernende lesen den Liedtext und hören das Lied. Bereits nach einem zweiten Durchgang kann der Text mitgesprochen werden

Phonetik

Konzentration auf den Refrain

Ein detailliertes Hörverstehen ist meist erst ab den höheren Niveaustufen möglich. Anfängern gelingt es besser, sich nur auf den Refrain zu konzentrieren, denn dieser Text ist:

  • kurz
  • hat eine eingängige Melodie
  • wiederholt sich nach jeder Strophe
  • enthält die wichtige Botschaft des Songs

Versuchen Sie, Matteo Capreolis Refrain zu „Kleiner Junge“ auswendig zu lernen:

Ey, kleiner Junge! Was ist los mit dir?
Im Leben muss man doch auch mal verlieren!
Komm, wisch die Tränen dir aus deinem Gesicht.
Denn auch die Sonne wäre ohne den Schatten nichts.“

Verfahren, die das Auswendiglernen unterstützen:

  • Phonetik: Text vor- und nachsprechen
  • Partnerdiktat: Ein Partner diktiert dem anderen den Refrain und hilft anschließend bei der Korrektur
  • Wettbewerb zum Einschleifen: Wer kann den Refrain schon auswendig?
  • Mitsingen: Das Video anschauen und ab 1:23 den Refrain mehrmals mitsingen

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