Für Kinder, die Deutsch lernen, sind Adjektive besonders interessant und wichtig, weil man mit ihnen Dinge genauer beschreiben kann und sie die Sprache lebendiger machen.
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Spielidee: Ein Kind nennt ein Adjektiv und die anderen Kinder rufen im Chor das Gegenteil. Durch Bewegung werden Adjektive außerdem sichtbar und leichter verständlich.
Auf DeutschMusikBlog gibt’s mehr zum Thema Adjektive für Kinder:
Alle Jahre wieder: Rian würde das Verwandtschaftstreffen an Weihnachten gern verpassen, aber leider steht die Familie schon vor der Tür. Und wie jedes Jahr eskaliert die Situation …
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B1-Redeanlass: Gehören Sie auch zu den Weihnachtsmuffeln, denen der ganze Feiertags-Rummel auf die Nerven geht? Wie lauten Ihre Tipps für ein harmonisches und stressfreies Fest?
Auf DeutschMusikBlog gibt’s mehr zum Thema Weihnachten:
Mehrsprachigkeitsdidaktik:Reinhard Mey ist in Frankreich bekannt als Frédérik Mey. Französische Deutschlernende können den deutschen und den französischen Text vergleichen.
Und wieso ist Haftbefehl eigentlich so erfolgreich?
Deutschrap ist zwar oft explizit und stellt drastische Themen in den Vordergrund, spielt aber auch virtuos mit Sprache. Haftbefehl integriert beispielsweise Vokabeln aus dem Türkischen oder dem Kurdischen in seine Texte und beeinflusst so die Jugendsprache. Neben vielen Songs, die sich seiner kriminellen Vergangenheit widmen, nimmt er auch immer wieder sozialkritische Themen in seine Texte auf, etwa dem Aufwachsen in problematischen Verhältnissen, Erfahrungen von Armut, Gewalt und Drogen.
A1-Phonetik: Das Lied mitsingen und deutlich syllabieren. Kinder, die bereits die Schriftsprache erworben haben, nutzen das Lyric-Video um gleichzeitig zu hören, zu lesen und mitzusingen.
A1-Sehverstehen: Was macht Hänschen? Verben sammeln.
Hänschen packt seinen Rucksack und geht in die weite Welt hinein.
Die Mutter weint. Sie winkt Hänschen und wünscht ihm Glück.
Hänschen wandert. Später läuft er wieder nach Hause.
Die Mutter kommt, schaut ihn an und ruft: „Grüß dich!“
A2-Grammatik: Lernende erzählen im Perfekt, was passiert ist. Dazu benötigen sie das Partizip II und haben oder sein.
Variation: Neue Strophen auf eine bekannten Melodie zu erfinden ist hilfreich, weil die Lernenden sich dann auf den Text statt auf die Melodie konzentrieren können. Der Rhythmus, die Wiederholung und die Kombination mit Bewegung erleichtern das Memorieren von Wörtern und Strukturen.
Strophe 1: Perfekt mit sein. Die Person hat sich bewegt und die Position verändert.
Ich bin gegangen,
ich bin gefahren,
ich bin geflogen weit, weit fort.
Ich bin gesprungen,
ich bin gerannt,
ich bin zurückgekehrt sofort!
Strophe 2: Perfekt mit haben. Es geht nicht um die Bewegung, sondern um eine Tätigkeit am selben Ort.
Ich habe gelacht,
ich habe gespielt,
ich habe gemalt und auch viel erzählt.
Ich habe gesungen,
ich habe getanzt,
ich habe so viele Sachen gemacht!
Bewegungsspiel: Eine Person nennt die Partizip II-Form eines Verbs. Wenn es ein Bewegungsverb ist, stehen die Schüler*innen auf (→ sein). Wenn es ein Tun-Verb ist, bleiben die Schüler*innen sitzen (→ haben).
Beispiel:
Lehrer*in: „gegangen!“ Kinder stehen auf → „sein!“
Lehrer*in: „gespielt!“ Kinder bleiben sitzen → „haben!“
Der Walküren-Rittaus der Wagner-Oper Die Walküre kommt vielen Menschen bekannt vor, weil die Melodie in zahlreichen Filmen, Fernsehsendungen und Werbung verwendet wurde. Die eingängige Melodie und die dramatische Orchestrierung tragen zum Wiedererkennungswert bei.
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Walküren sind Kriegerinnen aus der Götterwelt. Im Video sieht man, wie sie auf ihren Pferden durch die Luft reiten und dabei laut und fröhlich singen. Sie suchen die Krieger, die im Kampf gestorben sind und bringen sie nach Walhall, dem Haus der Götter.
Phonetik: Das deutsche „h“ wird am Anfang eines Wortes oder einer Silbe als Hauchlaut ausgesprochen, z.B. bei Hallo. Wenn das „h“ jedoch nach einem Vokal steht, wird es meist nicht gesprochen, sondern gedehnt, d.h. der Vokal wird länger gesprochen.
Der Text, den die Walküren im Walküren-Ritt singen, beginnt mit dem berühmten Ruf: „Hojotoho! Hojotoho! Hei, hei, hei!“ (im Video bei 1:22). Die klare Artikulation des „h“ trägt zur dramatischen Wirkung der Szene bei und verstärkt den heroischen Charakter des Rufs.
Bei EROBIQUE & JACQUES PALMINGER geht es um ein Paar, das unterschiedlicher nicht sein könnte. Doch trotz großer Differenzen haben die beiden sich gerni, so wie Bert & Erni.
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Richters Musik bietet durch die Mischung aus Klassik und moderner Minimalmusik eine dichte, emotionale Atmosphäre. Sie ist hervorragend geeignet, um kreative Schreibprozesse bei DaF-Lernenden anzustoßen.
Wortschatzarbeit: Das Jahreszeitenthema lässt sich sehr gut im Unterricht auf A1-A2 einsetzen, weil es viele bekannte Vokabeln und Situationen aufgreift sowie emotional und bildlich ansprechend ist. Es bietet sich an, mit der kooperativen Methode„Denken, Tauschen, Teilen“(think-pair-share) zu arbeiten:
Schritt 1: Lernende ziehen einen Zettel mit einer Jahreszeit. Sie hören individuell die entsprechende Musik für ein paar Minuten über Kopf- oder Ohrhörer (z. B. Frühling 00.00- 02:33, Sommer 18:24-22:07, Herbst 22:08-28:23, Winter 33.50-26:59). Währenddessen machen sie spontan Notizen zum Wortfeld der Jahreszeit. Dabei können typische Aktivitäten, Gegenstände sowie Assoziationen festgehalten werden (z. B. Farben, Klänge, Gefühle und Bilder).
Schritt 2: Lernende, die dieselbe Jahreszeit gewählt haben vergleichen ihre Notizen und gestalten gemeinsam ein Jahreszeiten-Plakat, das zusätzlich durch Piktogramme ergänzt wird.
Schritt 3: Das Plakat wird im Plenum präsentiert: „Das ist typisch für unsere Jahreszeit …“ und später im Klassenzimmer ausgestellt.
A1-Entscheidungsfragen stellen: Zu folgenden Aktivitäten sollen in Partnerarbeit Fragen formuliert und mit Ja oder Nein beantwortet werden.
Machst du das im Sommer? Picknick im Park, Wäsche aufhängen auf dem Balkon, Eis kaufen, Fahrrad fahren, Ball spielen auf der Straße, Tischtennis spielen, dich mit Freunden treffen, eine Party machen, Schach spielen, mit dem offenen Auto durch die Stadt fahren, den Vollmond bewundern?
Sehverstehen: Anschließend das Musikvideo anschauen und die vorher besprochenen Aktivitäten wiedererkennen, z.B. auf einer Liste ankreuzen.
A2-Redeanlass: Wie sieht ein Sommertag, eine Sommernacht in deiner Stadt aus? Stichpunkte auf einem Online-Arbeitsblatt machen.
B1-Bildbeschreibung: Screenshots aus dem Musikvideo zeigen (z.B. 00:01 Picknick) und die Szene beschreiben (Ort, Personen, Atmosphäre).
Die Kölner Band AnnenMayKantereit hat nach längerer Pause ein Lied zum Mitsummen veröffentlicht, mit einem einfachen, emotionalen Text und handgemachter Musik, ganz ohne elektronische Verstärkung:
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Schreibimpuls: „Wir rennen zur Haltestelle, aber die letzte Bahn ist gerade abgefahren“. Beschreiben, was danach passiert, als ob es eine Filmszene wäre.
B1-Miniprojekt: Songtexte zu übersetzen ist fürs Sprachenlernen sehr effektiv, weil es dazu führt, sich intensiv und bewusst mit Syntax und Wortwahl zu beschäftigen. Das Lied in die eigene Sprache übersetzen und veröffentlichen unter Lyricstranslate. Dazu unten auf „Add new translation“ klicken.
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Der Song „Mediocre“ von Madeline Junohandelt von Selbstzweifeln und dem Druck, Erwartungen (sowohl von außen, als auch von sich selbst) nicht zu genügen.
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„Ich wäre gern“ ist eine Formulierung im Konjunktiv II, mit der man Wünsche, hypothetische Situationen oder höfliche Bitten ausdrücken kann.
Sprechen (Reihenübung mit Ball): Lernende formulieren jeweils einen Konjunktiv II-Satz mit „Ich wär‘ gern“, z.B. Ich wär‘ gern in Berlin, am Meer, ein Vogel, eine Wolke, weit weg, frei, berühmt, woanders, jemand anderes, geduldiger, reicher, …
Hören: Was wäre Madeline gerne? Lernende notieren 3 Sätze mit „Ich wär‘ gern …
Leseverstehen: Konjunktiv-II Sätze im Text markieren.
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