Für Kinder, die Deutsch lernen, sind Adjektive besonders interessant und wichtig, weil man mit ihnen Dinge genauer beschreiben kann und sie die Sprache lebendiger machen.
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Spielidee: Ein Kind nennt ein Adjektiv und die anderen Kinder rufen im Chor das Gegenteil. Durch Bewegung werden Adjektive außerdem sichtbar und leichter verständlich.
Auf DeutschMusikBlog gibt’s mehr zum Thema Adjektive für Kinder:
Dieses beliebte Volkslied im Walzertakt geht auf eine neapolitanische Melodie zurück. Mit ihm lässt sich Bewegung mit einem Konzentrationsspiel und mit Phonetik verbinden.
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Faltanleitung: Setzen Sie beim Singen Ihren selbstgebastelten Hut auf (Faltanleitung im Video ab 0:05).
TPR-Bewegungslied: Alles, was im Lied passiert, wird mit dem Körper begleitet (im Video ab 0:23).
Spiellied: Das Lied ist ein sogenanntes „Lückentextlied“. Bei jeder Wiederholung wird ein weiteres Wort im Text weggelassen und durch eine Geste ersetzt (im Video ab 0:40).
Hauchlautbei Hut: Im Deutschen wird [h] am Wort- und Silbenanfang aspiriert (gehaucht). Die Realisierung des H-Lautes fällt all jenen Lernenden schwer, in deren Erstsprachen der Laut stumm bleibt (z.B. in romanischen Sprachen: „Isch abe eute Unger!“), oder aber viel geräuschvoller und ähnlich wie ein Ach-Laut realisiert wird (z.B. in slawischen Sprachen: „Ich chabe cheute Chunger!“). Empfehlen Sie ein Hilfsmittel: Nur ein behauchter Spiegel beschlägt. Manchmal hilft auch eine Geste: Kalte Hände simulieren und hineinhauchen.
Phonetik ab A1: Üben, üben, üben. Lassen Sie Lernende
Es heißt wieder O’zapft is! Dieses Jahr findet das 189. Oktoberfest vom 21.09. – 6.10. auf der Theresienwiese statt. Zum größten Volksfest der Welt gehören natürlich auch Musik und Tanz:
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Mein netter Kollege Bill aus St. Louis hat sich etwas Besonderes zur Vorbereitung auf das Oktoberfest ausgedacht: Er hat mit seinen A2-Lernenden der Oberstufe einen bayerischen Volkstanz einstudiert. Mithilfe eines Tanz-Tutorials wurden in den letzten Minuten des Deutschunterrichts immer wieder gemeinsam Tanzschritte eingeübt. Die Aktion scheint ein Erfolg gewesen zu sein, denn laut Bill gab es anschließend im Klassenzimmer öfter mal ein Flüstern und Raunen: „Hacke, Spitze, eins-zwei-drei.“
Wortschatz ab A1: Links, rechts, vor und zurück sind Lernenden bereits bekannt. Aber auch weitere neue Wörter werden im Tanztutorial sehr gut visualisiert. Lernende verstehen dadurch sofort, was Hacke, Spitze, drehen, hopsen, klatschen, stampfen, kreuzen und schließen bedeutet.
Tourismus: Bayern ist Reiseland Nummer 1 in Deutschland. Im Unterricht kann man Appetit machen aufs Kennenlernen.
Die Schriftstellerin Irmela Brender hat Lyrik für Kinder und Jugendliche geschrieben. Eines ihrer bekanntesten Gedichte ist „Wir!“. Es handelt davon, Unterschiede zu respektieren und Gemeinsamkeiten zu feiern. Hier vertont von Abenteuer mit Kess:
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Klassenführung (classroom management): Die Klassenführung ist ein eigener Kompetenzbereich innerhalb der Expertise von Lehrkräften. Gemeint ist damit die erzieherische Seite des Unterrichtens, z.B. die Herbeiführung von Ordnung, von aktiver Mitarbeit, von Kooperation und guten Beziehungen. Die Klassenführung hat einen großen Effekt auf die Unterrichtsqualität und es lohnt sich daher, Zeit in ein positives Klassenklima zu investieren. Warum nicht gleich nach den Sommerferien die neue Klasse zusammenwachsen lassen mit einem Gedicht auf Deutsch, das für Zusammenhalt und Respekt wirbt? Hier geht’s zu passenden Arbeitsblättern.
Lyrik-Video: Kinder, die schon lesen gelernt haben, können mit dem Video Karaoke singen. Außerdem sind die Akkorde zum Mitspielen angegeben.
Sätze pflücken: Der Gedichttext wird in Satzstreifen zerschnitten und auf einen Tisch gelegt, um den die Kinder laufen oder tanzen, während das Lied spielt. Sobald ein Satz identifiziert wird, darf er geschnappt werden.
Poesie lesen und hören: Auf Lyrikline findet man eine Auswahl an Kindergedichten, die die Autorin selbst gesprochen hat.
Langsam, schnell, laut, leise, rhythmisch, gleichmäßig, – das sind nicht nur Parameter von Musik, sondern auch von Sprache, die Kinder über Bewegung erfahren können. Elementare Ausdrucksformen wie Lieder, Reime, Kniereiter, Fingerspiele, kleine Tanz-Choreographien können sprachfördernd wirken. Dabei sind Spiellieder besonders effektiv, weil sie auf einer Geschichte basieren, deren Handlung man sich spielerisch merken kann:
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Phonetik ab A1: Ins neue Jahr starten mit einem Bewegungslied. Wird pro Silbe eine Note oder ein Beat zugeordnet, spricht man von Syllabierung. Hier werden keine Silben verschluckt, sondern ausdrücklich betont: „Ich ar-bei-te in ei-ner Knopf-fa-brik.“ Rhythmisiertes Sprechen ist sprachfördernd, weil es die Unterscheidungsfähigkeit von Silben unterstützt und sich dadurch auch positiv auf den Schreiblernprozess auswirken kann.
Feinmotorik trainieren mit Knöpfen: Mit Knöpfen kann man Formen, Muster und Mandalas legen. Man kann sie nach Größen und Farben sortieren, zu Ketten auffädeln, annähen, Memory spielen, etc.. Man kann aber auch Betonungsmuster mit Knöpfen legen und sie einzelnen Silben zuordnen. Die betonte Silbe wird durch einen großen Knopf dargestellt; die unbetonte durch einen kleinen Knopf.
Untrennbare Verben entdecken, begreifen und nie wieder vergessen! Michael von Smarter German hat mit Harry Bum Tschak eingängige Songs entwickelt, mit denen man sich Grammatikregeln besser merken kann.
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Typisch Deutsch: Lernende stehen vor der Herausforderung, dass es trennbare und untrennbare Verben gibt. Woher weiß man, ob man beim Konjugieren des Verbs das Präfix trennen soll? Man kann sich z.B. die EselsbrückeBE ENT ER VER ZER GE MISS einprägen und durch diese Auswahl die meisten untrennbaren Verben identifizieren.
Lesen und Sprechen: Im Video untrennbare Verben sammeln (begreifen, entdecken, erzählen, vergessen, zerstören, gefallen, missverstehen) und anschließend pro Verb einen Satz bilden.
B1-Wortschatz erweitern: Lernende sammeln gemeinsam untrennbare Verben, z.B.
Ob ein Verb trennbar ist, kann man übrigens auch hören: Auf DeutschMusikBlog gibt’s einen Song dazu: Oft gefragt
Mnemotechnik: Einprägen von Informationen durch Merkverse. Von Smarter German gibt’s weitere Ohrwürmer, die man sogar mit kleinen Bewegungs-Choreographien verbinden kann. Ihre Lernenden werden es lieben! Meine Favoriten:
Wer möchte mit dem lustigen Busfahrer mitfahren und wer steigt zuerst ein? Bereits kleine Kinder können durch ein Sehverstehen Begriffe in eine Reihenfolge bringen, wenn vorher die Wörter für die Passagiere bekannt sind: Ein Küken, ein Fuchs, vier Mäuse und ein Monster.
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Wortschatz lernen: Bild-Strophenzuordnung (Bilder von https://pixabay.com)
Phonetik: Aufmerksamkeit auf den Wort- und Satzakzent legen. Beim Singen mitklatschen, trommeln, schnipsen, stampfen, …
Auswendig lernen: Kinder können sich den Text schnell einprägen, wenn sie die Verben mit Bewegungen und Geräuschen verbinden (drehen, wischen, hupen, auf- und zugehen, singen).
Bewegungslieder leben von der Wiederholung. Die Grundstruktur bleibt gleich; es wird pro Strophe immer nur ein Bewegungsverb ausgetauscht (Klatsch 2 x, Nick 2 x, Stampf 2 x, Schnips 2x, Ruf „Hurra!“). Zum Schluss noch ein Konzentrationstraining, indem alle Verben aneinandergereiht werden („Mach einfach alles!“, im Video ab 02:06).
Phonetik ab A1: Deutsch ist eine „syllabische“ Sprache in Klang und Schrift. Beim rhythmischen Sprechen, Klatschen oder Hüpfen von Silben, Wörtern und Sätzen entwickeln Lernende schnell ein Gefühl für die Intonation der deutschen Sprache und lernen, Silben deutlich zu artikulieren. Die Arbeit mit Sprechrhythmus und melodischen Mustern in Kombination mit Bewegung lohnt sich, denn dadurch werden automatisch Wort- und Satzakzent trainiert. Außerdem ist ein Gefühl für die Silbenstruktur nützlich fürs Lesenlernen und das Erlernen der Rechtschreibung.
Seh- und Hörverstehen ab A1: Wo wird im Song getanzt? (Präposition + Dativ)
im Fahrstuhl, im Abteil, an der Ampel, auf dem Flohmarkt, in der Bäckerei, auf dem Hochhaus, an der Tanke, bei der Polizei, beim Zahnarzt, auf der Wippe, in der Mongolei, am Nordpol, im Pyjama mit einem Papagei, rückwärts auf dem Fahrrad, auf der Nase, auf dem Skateboard, auf dem Hai, auf der Pizza, …
Umfrage ab A1: Wo tanzt du gerne?
z.B. in der Disco,beim Sommerfest, im Garten, auf der Straße, beim Karneval,in der Küche,im Badezimmer, vor dem Spiegel,in der Turnhalle,im Pausenhof,bei der Hochzeit, …
Deutsch lernen mit Bewegung: Im Tanz-Tutorial sind die Choreographie-Anweisungen auf Deutsch und entsprechen dem Ansatz Total Physical Response. Dieses Workout macht nicht nur Kindern Spaß!
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Um sich wohlzufühlen und gesund zu entwickeln, brauchen Kinder so viel Bewegung wie möglich. Schön, wenn es viele Bewegungsangebote im (Online-)Unterricht gibt!
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A1-Bewegungslernen: Der Liedtext wird nach dem Ansatz TPRpantomimisch begleitet. Die Verknüpfung von singen und bewegen hilft dabei, einzelne Wörter und Chunks im Gedächtnis zu speichern.
A1-Memory: Eine Adjektivauswahl treffen und 5-8 Gegensätze finden lassen
A1-Sehverstehen: Video immer wieder stoppen und raten, welches Adjektiv dargestellt wird.
Auf DeutschMusikBlog gibt’s ein weiteres Bewegungslied zu Adjektiven: