Kategorie: Fertigkeit Sehverstehen

Wortschatz / Redewendungen

Einigkeit und Recht und Freizeit

Was machen die Deutschen eigentlich in ihrer Freizeit?

B2-Lesetext: Deutsche arbeiten wenig und schlafen kurz

A2-Hör-Sehverstehen: Teilen Sie Ihre Klasse in 4 Gruppen. Jede Gruppe beantwortet eine W-Frage
1. Für was wird im Video der Berliner Band Die Türen demonstriert? (Für mehr Freizeit)
2. Was rufen die Demonstranten im Chor? („Rentner und Studenten!“)
3. Wo wird demonstriert? (Straße, Stadt, Berlin, Prenzlauer Berg, …)
4. Was steht auf den Plakaten? (Nichts)

A2-Hörverstehen: Was machen Die Türen in ihrer Freizeit? (im Video zwischen 1:00-1:18)

  • montags ins Kino
  • dienstags zum Yoga
  • mittwochs zum Hautarzt
  • donnerstags (et)was trinken
  • freitags ist Fußball
  • samstags „Wetten das“

A2-Tabelle ausfüllen beim Klassenspaziergang:  Was macht ihr in eurer Freizeit?

B1: Nimm Stellung zu Äußerungen einzelner Demonstranten

„Wenn die anderen zur Arbeit gehen, sagen wir Gute Nacht“
„Wer morgens länger schläft, hält abends länger aus!“
„Das Wochenende muss bis Freitag reichen.“
„Was ist der Mensch? Ein Renten-Tier…“
„Man muss einfach mal zwischendurch freie Zeit haben, um nur zu denken.“
„Einigkeit und Recht und Freizeit.“
„Ahnung von Nichts, aber davon jede Menge…“
„Das Gegenteil von gut ist gutgelaunt.“

Landeskunde

Berlin ist mehr ein Weltteil als eine Stadt

Ihr nächstes Unterrichtsthema ist Berlin? Es gibt zahlreiche Videos, die das Lebensgefühl der deutschen Hauptstadt einfangen und sich zum Einstieg in die kommende Lehrwerks-Lektion eignen.

A2-Sehverstehen: Lernende notieren während des Sehens Adjektive, die zur Musik und zum Video von Seeed passen (im Video bis 3:00).

Plenum: Definieren Sie die Grundstimmung des Videos über Adjektive
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B2-Lesen und vergleichen: Verteilen Sie eine Auswahl an Berlinzitaten. Stimmen die Inhalte mit Ihrer Adjektiv-Sammlung überein?
– „Berlin ist mehr ein Weltteil als eine Stadt.“
(Jean Paul Richter, 1763-1825, deutscher Schriftsteller)
– „Berlin ist eine Stadt, verdammt dazu, ewig zu werden, niemals zu sein“
(Karl Scheffler, Autor von „Berlin: Ein Stadtschicksal“,1910)
– „Zu den Zierden Deutschlands gehören seine Städte. Unter ihnen ist Berlin weder die älteste noch die schönste. Unerreicht aber ist seine Lebendigkeit.“
(Richard v. Weizsäcker, Bundespräsident 1984-94)
– „Paris is always Paris and Berlin is never Berlin!“
(Jack Lang, French former culture minister, talking about how fast Berlin is changing, 2001)
– „Nirgendwo sieht man so viele Menschen, die öffentlich in Trainingsanzügen rumschlurfen wie in Berlin.“ (Thilo Sarrazin, deutscher Politiker, März 2002)
– „Berlin ist arm, aber sexy.“
(Klaus Wowereit, Bürgermeister von Berlin im Interview mit Focus Money, November 2003)

Fertigkeit Sprechen

Froschkönig

Max Raabe vom Palastorchester präsentiert uns mit seinem Lied „Küssen kann man nicht alleine“ einen modernen Froschkönig.

Sehverstehen (A2): Satzstreifen in eine mögliche Reihenfolge bringen und beim Sehen des Videos die vergleichen

– Der Frosch schließt sein Geschäft.
– Der Frosch will eine Frau kennenlernen, die auf einer Bank sitzt.
– Der Frosch fährt mit dem Bus.
– Der Frosch fährt Schlittschuh.
– Die Frau schlägt den Frosch mit der Tasche.
– Der Frosch sitzt im Kino.
– Der Frosch wäscht seine Wäsche im Wasch-Salon.
– Der Frosch hilft der Frau, den Schlüssel zu holen.
– Der Frosch bekommt einen Kuss.

Nacherzählung (B1): Im Märchen vom Froschkönig holt der Frosch eine goldene Kugel für die Prinzessin aus dem Brunnen. Was tut der Frosch in der Max Raabe-Märchenversion? Lassen Sie Ihre Lerner das moderne Märchen nacherzählen oder nachspielen. Die Satzstreifen dienen als Gerüst.

Auf DeutschMusikBlog gibt’s mehr zum Thema Froschkönig: Das Bitte-bitte-Lied

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