Kategorie: Wortschatz / Redewendungen

Wortschatz / Redewendungen

Der Ort, wo ich wohne

Die Wise Guys aus Hürth wären gerne echte Gangster, doch anscheinend leben sie am falschen Ort:

Kreuzen Sie an:

der-ort

Arbeit mit dem Songtext:
– Anfänger lesen den Text vor dem Hören
– Fortgeschrittene lesen den Text erst nach der Ankreuzübung und nutzen ihn als Lösungskontrolle

Anschlussaufgabe: Beschreiben Sie den Ort, an dem sie wohnen

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Das kleine Küken piept

Der Hund bellt, die Katze miaut, der Vogel zwitschert und der Hahn kräht. Aber wieso kräht ein deutscher Hahn „Kikeriki“, ein französischer „Cocorico“ und ein englischer „Cockadoodledoo”? Ein schönes Unterrichtsthema nicht nur für Primar: Tierlaute.

Sprachvergleich: Tierlaute werden in jeder Sprache anders ausgedrückt.

Memory basteln: Tieren Tierlaute zuordnen, um ein detailliertes Verstehen des Songs zu ermöglichen

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A1: Mittanzen! Das Tanztutorial macht’s möglich

B2:
Lesetext zum Thema Lautmalerei

Inszenierung durch A2-Witz: Familie Maus macht einen Spaziergang. Plötzlich kommt eine Katze und es wird gefährlich. Da brüllt Mama Maus: “Wau, wau, wau!“ und die Katze rennt ängstlich davon. „Da seht ihr mal!“, sagt die Maus zu ihren Kindern, „Es ist doch gut, wenn man Fremdsprachen kann!“

A2-Tier-Laute Ratespiel: Ernie und Bert zeigen wie es geht

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Wer bin ich?

Schon die alten Griechen sagten: „Erkenne dich selbst!“. Der Mensch befindet sich in einem ständigen Prozess der Selbstfindung. Kid Kopphausen macht sich in seinem Song „Hier bin ich“ Gedanken darüber:

Fragespiel ab A1: Mit dem „Wer bin ich?-Spiel“ kann die Struktur von Entscheidungsfragen geübt werden. Außerdem lässt sich damit der Satzakzent von Entscheidungsfragen einschleifen, der im Gegensatz zur Ergänzungsfrage (W-Frage) eine steigende Intonation hat.

Man braucht: mindestens 4 Spieler, Klebezettel, Stift.
Jeder Spieler denkt sich eine bekannte Persönlichkeit aus, schreibt deren Namen auf einen Klebezettel und klebt diesen seinem Nachbarn auf die Stirn, so dass dieser nicht lesen kann, was darauf steht. Ein Spieler beginnt das Spiel, indem er einem Mitspieler gezielt Fragen stellt, um herauszufinden, welche Persönlichkeit sich hinter dem Zettel auf der eigenen Stirn verbirgt. Mitspieler dürfen auf seine Fragen nur mit „Ja“ oder „Nein“ antworten.
– „Bin ich männlich/ weiblich?“
– „Lebe ich noch?“
– „Bin ich ein Filmstar /Sportler /Politiker /Rockstar / eine Märchenfigur … ?“
Wird die Frage mit „Ja“ beantwortet, darf er weiter fragen. Bei einem „Nein“ ist der nächste Spieler mit Fragen an der Reihe. Gewonnen hat derjenige Spieler, der die gesuchte Person auf seiner Stirn als erstes erraten hat.

Ergänzung für die Niveaustufe B1: Lesetext mit Fragen,die bei der Selbstfindung helfen

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Solidarität

Bert Brecht schrieb 1930 das Arbeiterlied Solidarität für den Film „Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt“ und nahm Stellung zum 1. Weltkrieg (1914-1918), der Weltwirtschaftkrise (1929) und der sozialen Frage. Vertont wurde das Lied von Hanns Eisler. Seitdem wird dieses Lied immer wieder neu interpretiert:

Musikprojekt: Sie sind mit einem Musiklehrer oder Chorleiter befreundet? Warum nicht gemeinsam ein deutsches Lied einüben oder neu vertonen? Kouadio Atobé arrangierte vor dem Hintergrund des Bürgerkriegs in seinem Heimatland Elfenbeinküste das Solidaritätslied gegenwartsbezogen und realisierte zusammen mit Germanistikstudenten des Deutschclubs der Universität Cocody eine Poetry-Performance.

Wortbildung / Sprachverwandtschaft: Es gibt Wörter, die in abgewandelter Form in vielen Sprachen gebräuchlich sind und dadurch als Sprachbrücken fungieren können. Meistens handelt es sich dabei um Internationalismen, die ursprünglich aus dem Lateinischen kommen. Im Deutschen enden viele dieser Wörter auf das Suffix – tät. Besonders lernerfreundlich: alle Wörter mit dieser Endung haben den femininen Artikel.

B2-Wortliste: Lernende sammeln Wörter mit der Endung -ität und übersetzen sie anschließend in ihre eigene Sprache oder in eine weitere Fremdsprache. Deutsch ist doch gar nicht so schwer – oder? Einfach ein kleines Suffix austauschen und schon verwandelt man ein Wort aus dem Lateinischen in ein deutsches (-ität), englisches (-ity), französisches (-ité) oder spanisches Wort (-idad).

Beispiel: Humanität, Elektrizität, Aktualität, Identität, Sensibilität, Kompatibilität, Spezialität, …

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Kleider machen Leute

Der Sänger der österreichischen Band Hacklerberry Pi & Die Faulen Kompromisse findet sich selbst genauso nutzlos, faul und unbrauchbar wie seinen alten Schuh. Kann seine Freundin diesen ausgelatschten, braunen Schuh lieben? Wohl nicht, denn sie läuft schnellstens davon und er sucht sie jetzt vergeblich im Fundbüro, ruft bei der Auskunft an und findet sie nirgendwo.

A2-Lesen: Mein liebstes Kleidungsstück

B1-Präsentation: Lassen Sie Ihre Lernenden ein Kleidungsstück mitbringen, von dem sie sich nicht trennen – oder mit dem sie sich besonders identifizieren können. Jeder bekommt 5 Minuten für eine Präsentation seines besonderen Teils. Dabei geht es nicht nur um die Beschreibung (z.B. Farbe, Größe, Material, Alter), sondern vor allem um die besondere Bedeutung, also evtl. sogar um eine lustige Anekdote, in der dieses Kleidungsstück eine Rolle spielt.

B1-Leseverstehen: Was bedeutet die Redewendung „Kleider machen Leute“?

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Loslassen lernen

Kennen Sie das? Man dreht sich im Kreis, tritt auf der Stelle, kommt nicht vom Fleck?
Manchmal muss man loslassen, damit es weitergehen kann im Leben. Doch wie kann man sich aktiv verabschieden von einer belastenden Situation, einer festgefahrenen Idee, einem besonderen Menschen, einer schlechten Gewohnheit, einer Kränkung, einem extremen Erlebnis oder eines nichterfüllbaren Ziels?
Beim Loslassen scheint eher Kopf als Bauch gefragt zu sein: Erst die bewusste Entscheidung ermöglicht den Blick nach vorn.

Einstieg: Klären Sie die Bedeutung folgender Redewendungen
– Auf der Stelle treten
– Es geht keinen Schritt weiter
– Sich nicht vom Fleck bewegen
– Gegen eine Mauer rennen
– Die Hoffnung nicht über Bord werfen
– Abstand gewinnen, Abstand halten
– Den Kurs halten
– Volle Kraft voraus

Werkzeug: Hilfreich ist dabei das Wörterbuch für Redensarten, Redewendungen, idiomatische Ausdrücke und feste Wortverbindungen

Lesetext: Finden Sie die Redewendungen in Alin Coens Songtext „Ich war hier“ wieder

Hörverstehen: Versuchen Sie, die Redewendungen beim Hören zu identifizieren

Noch etwas zum Thema „Loslassen“: Pohlmanns Song „StarWars“

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Freewriting

Kennen Sie die Freewriting-Methode? Dabei bringt der Schreibende das, was ihm gerade durch den Kopf geht zu Papier, ohne zu reflektieren oder zu bewerten. Thema oder Ziel des Schreibens wird nicht vorgegeben. Es geht dabei nicht um korrekte Syntax oder Grammatik, sondern um den Schreibfluss. Diese Methode wird z.B. in Schreibkursen verwendet, um Schreibblockaden abzubauen.

  • Probieren Sie es im Unterricht aus: Sie sitzen vor einem leeren Blatt Papier und sollen
    – fünf Minuten lang ohne Unterbrechung schreiben
    – den Stift dabei nicht absetzen
    – falls es eine Unterbrechung im Schreibfluss gibt, das letzte Wort so lange wiederholen, bis ein neuer Einfall entsteht

Lassen Sie sich inspirieren bei Hans Unsterns Text-, Klang- und Bildcollage Paris

Ob Ihre Lerner einzelne Wörter, Satzfragmente oder ganze Sätze schreiben können, hängt vom jeweiligen Sprachniveau ab. Das Endprodukt der Schreibaktion kann als Grundlage für weiteres Schreiben dienen, z.B. zur Themen- oder Motivfindung für ein Gedicht, einen Songtext oder eine kurze Geschichte.

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Moin, Moin!

„Moin!“. So grüßt man sich auf Plattdeutsch. Was bedeutet dieser Gruß eigentlich? Auf den ersten Blick könnte man an das Wort „Morgen“ denken. Mit „Moin, Moin“ kann man jedoch den ganzen Tag und die ganze Nacht über grüßen. Das Wort Moin wird abgeleitet von mooi (schön / gut).

Landeskunde: Sie suchen nach Beispielen für Dialekt, weil sie regionale Unterschiede in Deutschland durchnehmen? Machen Sie mit beim Platt-Quiz oder bringen Sie Arbeitsblätter auf Plattdeutsch in den Unterricht.

De fofftig Penns kennen bezeichnet ihr Musikgenre als „Dialektro“, denn sie rappen konsequent auf Plattdeutsch. Ihr Titel „Kann, mutt, löppt“, heißt soviel wie „Kann, muss, läuft.“

Lesetext zu blingualem Unterricht: Schlau durch Platt

Mehrsprachigkeitsdidaktik: Germanische Sprachen wie Deutsch, Englisch, Niederländisch, Dänisch, Schwedisch und Norwegisch besitzen einen großen gemeinsamen Grundwortschatz. Für Sprecher einer germanischen Sprache können Ähnlichkeiten das Erlernen einer weiteren germanischen Fremdsprache erleichtern.

Hochdeutsch: Apfel, Brot, Maus
Plattdeutsch: Appel, Brood, Mus
Niederländisch: apple, brood, muis
Englisch: appel, bread, mouse

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Herzschlag

Sie nehmen gerade „Körperteile“ durch? Dazu passt der Song „Herzschlag“ von Cris Cosmo.

Selektives Leseverstehen: Körperteile im Songtext finden

Selektives Hörverstehen: Körperteile im Song identifizieren

 

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Smalltalk-Thema Wetter

Wetter ist ein typisches Smalltalk-Thema in Deutschland. Smalltalk hat Unterhaltungs-funktion, ist höflich und füllt Zeit. Das Wetter freut oder ärgert fast alle Menschen. Schauen Sie einfach aus dem Fenster und schon haben Sie unverbindlichen Stoff zum Plaudern. Probieren Sie es im Unterricht aus und lassen Sie Ihre Lernenden auf Deutsch übers Wetter reden.

Max Mutzke besingt noch schnell den letzten Sommerregen, bevor der Herbst beginnt. Damit hat er einen Klassiker von Fanta4 neu aufgelegt, mit dem man Wortschatz zum Thema Wetter sowie selektives Hören und Lesen ab Niveau A2 üben kann.

Wortschatz: Wettersymbole auf Karten zeichnen
– Wolken, Gewitter
– Wind, Sturm
– Nebel
– Regen
– Sonne

Wetter

Selektives Hören : Beim Hören Wetter-Wörter wiederentdecken und Wettersymbole an passender Stelle hochhalten.

 

Selektives Lesen: Markieren Sie Wörter und Satzteile, die zum Thema Wetter passen im Text.

 

Auf DeutschMusikBlog gibt es noch einen weiteren Eintrag zum Thema Wetter: Tropisches Gewitter

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