Philipp Dittberner & DJ Marvin Webb haben
zusammen einen neuen, tanzbaren Song rausgebracht:
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Die Berliner Sängerin Wilhelmine
setzt auf emotionale Texte:
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Warum
Lyric Videos im DaF- und DaZ-Unterricht? Deutschlernende sind von Songs
überfordert, wenn schnell gesungen wird und die Aussprache undeutlich ist. Songtexte,
die man gleichzeitig hören und lesen kann, sind verständlicher und prägen sich
besser ein. Außerdem ermöglichen sie das Mitsingen und trainieren dadurch die
Aussprache.
A2-Schreiben: Lyric Videos lassen sich sogar mit Schreibaktivitäten verbinden. Zuerst werden beim Sehen Fragmente abgeschrieben, anschließend eigene Texte daraus entwickelt. Auch Binnendifferenzierung ist möglich: Es geht nicht darum, den Text komplett zu kopieren, sondern je nach Können einzelne Wörter bis hin zu ganzen Sätzen abzuschreiben.
Die Berliner Straßenmusikerin Elen hat eine gute Idee, wie man sich selbst und seiner Umwelt einen großen Gefallen tun kann. Probieren Sie es aus und bleiben Sie einfach mal liegen. Ganz nach dem Motto: „Wer nichts macht, kann auch nichts falsch machen.“
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Hörst du auch diese Stimme im Kopf, die dir sagt: „Nutze den Tag!“? Du möchtest eigentlich liegen bleiben, aber leider musst du … duschen, die Haare kämmen, die Katze füttern, …
A1-selektives Hörverstehen: Lernende sammeln 3-5 Infinitive, die im Song in Verbindung mit dem Modalverb „müssen“ genannt werden (Du musst jetzt … aufstehen, rausgehen, Zähne putzen, eincremen, abnehmen, in die Zeitung gucken, losgehen, anstehen, draufgehen).
A2-Lesen: Im Text alle Wörter unterstreichen, die bereits bekannt sind.
Eine augenzwinkernde Hymne an alle Ladies aus dem Ruhrpott: Tim Peters reimt „Pott“ auf „rockt“ und „bekloppt“
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Unterhaltungskünstler
Sven van Thom macht herrlich alberne
Popmusik für Kinder
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A2-Redemittel: Sich verabreden? Nützliche Sätze im Songtext wiederfinden:
Sag mir, hast du Zeit?
Komm‘, ich hol dich ab!
Wir haben uns lange nicht gesehen.
Was hab‘ ich verpasst?
Lass uns ein paar Runden drehen.
A2-selektives Hörverstehen:Emilio gibt ein Interview. Lernende sammeln 5-8 Informationen, z.B.: Er heißt Emilio Sakraya und ist 22 Jahre alt. Er ist in Berlin geboren. Seine Mutter kommt aus Marokko und sein Vater kommt aus Serbien. Er ist Musiker und Schauspieler. Er wurde muslimisch erzogen. Alle Freunde durften bis neun raus. Er musste schon um sieben zuhause sein. Er hat Kampfsport trainiert. Er hat bei Castings für Schauspieler mitgemacht. Er liebt Berlin, …
Ganz schön cooler Bauer! Wohin fährt er bloß mit
seinem alten Traktor?
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A2-Grammatik: Präpositionen + Akkusativ üben mit einer Werbung von Edeka und Bauer Georg
Bauer Georg packt ___ Apfelkiste (-e) auf ___ Traktor
(-r).
Er fährt durch ___ Tor (-s), auf ___ Weg (-r), durch
___ Pfütze (-e) und über ___ Acker (-r). Er überfährt fast ___ Radfahrerin (-e),
rast durch ___ Scheune (-e) und dann auf ___ Landstraße (-e). Er bremst für ___
Igel (-r), fährt durch ___ Kreisverkehr (-r), in ___ Dorf (-s) und biegt ab auf
___ Parkplatz (-r). Ein Mitarbeiter vom Supermarkt nimmt ___ Obstkiste (-e) und
stellt sie auf ___ Regal (-s).
A2-Grammatik: Perfekt bilden mit Sätzen von oben, z.B. Bauer Georg
hat eine Apfelkiste auf den Traktor gepackt. Er ist durch das Tor gefahren.
Sehverstehen und Sprechen: Wortschatz und Grammatik von oben wiederholen. Video immer wieder stoppen und selber passende Sätze formulieren.
Am
6. Dezember kommt der Nikolaus und alle Kinder sind schon ganz aufgeregt. Was
wird wohl auf dem Nikolausteller liegen?
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Bilddiktat: Kinder diktieren sich gegenseitig, was auf den Nikolausteller oder in den Nikolausstiefel gezeichnet wird, z.B. „Oben rechts ist ein Apfel; links oben eine Mandarine. In der Mitte liegt ein Lebkuchenmann. Unten rechts sind zwei Bonbons. Unten links ist eine Nuss, daneben liegt ein Keks.“ Wer mag, diktiert auch noch Farben: „Der Apfel ist rot. Die Mandarine ist orange.“ Später bekommt das Bild einen Titel, die Gegenstände werden auf Deutsch beschriftet und der Teller wird den anderen mündlich präsentiert: „Auf meinem Teller ist …“
Methode Sprechzeichnen: Sprechzeichnen ist eine erzählbegleitende Visualisierung von Texten. Die Methode wird in der Sprachförderung für Kinder verwendet, weil sie Sprache mit Bewegung, Vers und Form verbindet. In der Phonetik eingesetzt, trainiert die Methode eine deutliche und rhythmische Aussprache. Kinder sprechen folgenden Reim und zeichnen bei jeder Silbe eine Linie: „Das (1) ist (2) das (3) Haus (4) vom (5) Ni (6) ko (7) laus (8).“ Wichtig ist, das Haus in einem Linienzug zu zeichnen, ohne eine Strecke zweimal zu durchlaufen. Man kann auch einen großen Umriss mit Kreppband auf den Boden kleben und die Kinder beim Sprechen balancieren lassen.
Das Deutsche Filmorchester Babelsberg gibt es schon seit über 90 Jahren. Es startete unter dem Namen UFA-Sinfonieorchester und untermalte legendäre Stummfilme wie Fritz Langs „Metropolis“ (1926) oder Joseph von Sternbergs „Der blaue Engel“ (1930). Die sinfonisch geprägten Musiker spielen auch Jazz und Pop und begleiteten bereits Peter Fox, Rammstein, Silbermond und aktuell Anna Loos:
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Das
kleine Küken sucht seine Mama und fragt jedes Tier, das ihm über den Weg läuft:
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Performative Didaktik / A1-Inszenierung: Rollenkarten an Kinder austeilen. Ein Kind spielt das Küken und wiederholt den Dialog mit Maus, Katze, Schwein, Marienkäfer, Frosch, Schaf, Krokodil, Huhn und Mama.
Automatisierung ab A1: Liedtexte, in denen formelhafte Wendungen ständig wiederholt
und leicht variiert werden, festigen Chunks und grammatische Strukturen. Das
einmal erworbene Muster „Wo ist mein/e …“ wird variiert oder auf eine neue Situationen
übertragen und ist somit absolut alltagstauglich.
Varianten
mit Familienmitgliedern oder Freunden:
Singular: Wo ist denn mein Papa? Wer hat ihn gesehn? Bist du denn mein Papa? Nein, du musst weitergehn!
Plural: Wo sind meine Eltern / meine Freunde? Wer hat sie gesehn? Seid ihr meine Eltern/ Freunde? Nein, du musst weitergehen.
Übertragung
auf eine andere Situation:
Wo ist denn mein Heft/ sind meine Stifte/ Bücher? Wer hat es/ sie gesehn? Ist das dort mein Heft? Nein, du musst weitergehn!
Wo ist meine Brille/ denn mein Handy /denn mein Schlüssel, hast du sie/ es/ ihn gesehn? Ist das meine Brille? Ja, bleib doch endlich stehn!
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