Kategorie: Grammatik

Wortschatz / Redewendungen

Supergeil!

Hätten Sie auch Lust, einfach mal in einem deutschen Supermarkt herumzutanzen? Dann wird Ihnen der oberlässige Friedrich Liechtenstein gefallen.

Sein Song wurde zum viralen Hit mit mehr als 19 Mio. Klicks auf Youtube. Es handelt sich dabei um eine megageniale Werbekampagne für die deutsche Supermarkt-Kette Edeka.

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 Sehverstehen ab A1: Lernende notieren Produkte, die sie im Video sehen.

Anschließend legen sie eine Tabelle an und sortieren den Wortschatz nach dem Artikel. Sie dürfen Hilsmittel nutzen (Wörterbuch, Smartphone).

Wortbildung ab A1: Die Komparation wird auf A2.2 eingeführt. Im Gegensatz zum Komparativ und Superlativ (gut, besser, am besten) hat der Elativ (supergut) keine vergleichende Funktion. Mit ihm wird ein sehr hoher Grad einer Eigenschaft ausgedrückt und man kann ihn bereits ab A1 thematisieren. Füllen Sie die Tabelle aus:

ElativTypisch für Werbesprache sind nicht nur Lautworte wie „Knister“ und „Knusper“, sondern vor allem die Verwendung von Anglizismen. Machen Sie sich auf die Suche im Lied: supersexy, supereasy, superfit, superfresh, super Lifestyle, super Power, super Snack, super Party, superchillig, super Cookies, superlazy, supercrunchy, supertasty, supercrazy

Einkaufen an einer deutschen Wurst-Theke: Hier noch eine weitere gelungene Edekawerbung, die sich sehr gut für den Anfängerunterricht eignet …

Wortschatz / Redewendungen

Komm, wir gehen auf Safari!

Welches Tier passt wohl zu mir?

Vorentlastung Wortschatz: Tier-Memory

fuchs2FischFuchsFisch2

 

Tabelle

 

 

Hörverstehen: Komm, wir gehen auf Safari! Kreise die Tiere der Tabelle ein, die du beim Hören des Songs wiedererkennst (mehrmaliges Hören erlaubt)

 

 

 

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Alternativ: Der Song direkt auf Universal Music

A1-Reihenübung mit Tierkarten (Akkusativ + Wiederholung Adjektive)
– Ich kenne einen Affen und der ist lustig und schnell. Und du?
– Ich kenne eine Maus und die ist klein und grau. Und du?
– Ich kenne einen Dinosaurier und der ist groß und gefährlich. Und du? …

A2-Reihenübung mit Tierkarten (Akkusativ + Adjektivdeklination)
– Ich kenne einen lustigen, schnellen Affen. Und du?
– Ich kenne eine kleine, graue Maus. Und du?
– Ich kenne einen großen, gefährlichen Dinosaurier. Und du? …

A2-Reihenübung mit Tierkarten (Komparativ)
– Mein Affe ist größer als dein Chamäleon. Aber mein Chamäleon ist bunter als dein Affe!
– Mein Pfau ist schöner als dein Faultier. Ja, aber mein Faultier ist fauler als dein Pfau.
– Meine Kröte ist ekliger als dein Schoßhund. Ja, aber …

Grammatik

Freidrehen

Unbeschwert den Sommer genießen, Ballast abwerfen? Cluesos Sommerhymne einfach nur freidrehen lassen und genießen …

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Wer unbedingt sprachanalytisch arbeiten möchte, könnte im Text Infinitiv-Strukturen sammeln, ordnen und systematisieren lassen. Beim Infinitiv handelt es sich um die nichtkonjugierte Grundform des Verbs, erkennbar an der Endung –en.

Mögliche Kategorien:
– Modalverb „wollen“ + Infinitiv: Wir wollen das Leben fühlen.
– Modalverbähnliches Verb „lassen“ + Infinitiv: Lasst uns freidrehen.
– Futur mit Hilfsverb werden + Infinitiv: Heute werden wir lange aufbleiben.
– Infinitiv mit „um zu“: um aufzutanken, loszulassen, abzuheben, irgendwo zu landen
– Achtung: Bei einigen Formen handelt es sich um die Konjugation der 1. Person Plural, bei der auch die Infinitivendung verwendet wird (Beispiel: Wir tauchen auf Grund. Wir schwimmen durch die Menge)

Grammatik

Bestimmt was vergessen!

Sind Sie auch so vergesslich? A2-Akkusativübung: Sammeln Sie gemeinsam, was Sie schon mal vergessen haben

Vergseen 1vergessen2

Besonders vergesslich ist der charmante Deutsch-Niederländer Michel van Dyke in seinem selbstironischen Video:

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B2-Lesen: Welche Strategien könnten Sie Michel empfehlen, um sich Dinge besser merken zu können? Bewerten Sie Tipps gegen die Vergesslichkeit

Hier noch eine zusätzliche Empfehlung zu einem ähnlichen Song von Konstantin aus Wien: „Alles verloren“ von Binder & Krieglstein. Er verwendet das Lied zum Thema Possessivpronomen und Negation mit „nicht“ und schlägt vor, mit dem Text einen Lückentext zu basteln.

Landeskunde

Träumst du noch oder lebst du schon?

Die Zahl der Selbsthilfegruppen in Deutschland wird auf 70.000 – 100.000 geschätzt. Was ist eine Selbsthilfegruppe?

Selbsthilfegruppen werden ehrenamtlich geleitet. Dort treffen sich Menschen, die:
– ihre Probleme selbst in die Hand nehmen
– ihre Erfahrungen und ihr Wissen austauschen
– neue Wege probieren, um ihre aktuelle Lebenssituation zu verbessern
– sich gegenseitig unterstützen und voneinander lernen

Die Band Tipps für Wilhelm erzählt in ihren Songs kleine Geschichten. Das Video „Ganz weit im Osten“ zeigt einen Tag in Dr. Lipschitzs Selbsthilfegruppe für gescheiterte Träumer:

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Dr. Lipschitz versucht seine Patienten mit ihren unerfüllbaren Wünschen zu konfrontieren, in der Hoffnung, dass sie dann ihre Träume loslassen und sich mit der Realität auseinandersetzen. Dabei geht einiges schief.

B1-Sehverstehen: Welche Lebensträume haben sich bis jetzt für die Protagonisten nicht erfüllen können?

B1-Schreiben: Suchen Sie sich eine Person aus dem Video aus und erzählen Sie die Geschichte eines gescheiterten Traums.

Grammatikübungsseite: „Wünsche ausdrücken + Konjunktiv II“

B2-Lesetext: Lebensträume und Wünsche

Wortschatz / Redewendungen

Rhabarberbarbara

Verstehen Sie nur Bahnhof? Dann haben Sie vielleicht zu viel Rhabarberbarbarabarbara gehört …

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Im Deutschen ist die Komposition die wichtigste Art der Wortbildung. Hier ein paar Regeln dazu: Weiterlesen

Grammatik

Einwortsätze

Die Redewendung „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ bedeutet, dass es manchmal besser ist, zu schweigen, als Unpassendes oder Überflüssiges zu sagen.

Im Deutschen gibt es neben endlos langen Wörtern zum Glück auch sehr kurze Sätze, die nur aus einem einzigen Wort bestehen. Eingliedrige Sätze sind typisch für die gesprochene Sprache.

– Ausrufesatz:              Vorsicht! Hilfe! Los! Ruhe! Oh! Mist! Au! Hallo! Psst!…
– Fragesatz:                 Wie? Was? Hä? Warum? …
– Aussagesatz:            (Was lernst du?)           Mathe.

Performative Didaktik: Inszenierung mit dem Satzbaukasten

Ein Partner stellt Fragen. Der andere antwortet im Telegrammstil
– Wer ist das?   Lukas.
– Wie geht es dir?   Gut.
– Wie war die Party?   Okay.
– Was habt ihr gemacht?   Getanzt.
– Hat es dir gefallen?   Nein.
– Wie war das Essen?   Lecker.

Besonders redefaul sind Deine Freunde in ihrem Song „Erzähl mal“. Lassen Sie Einwortsätze im Text unterstreichen.

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Lese- und Hörtext zum Thema auf der Deutschen Welle: Aber bitte in ganzen Sätzen

Landeskunde

Mütter sind auch nur Menschen

Arbeit und Karriere mit Familienleben und Kinderbetreuung zu vereinbaren, stellt viele Mütter in Deutschland vor Herausforderungen.

 „Wenn eine Frau zu Hause bei den Kindern bleibt, ist sie ein unemanzipiertes Muttchen, geht sie schnell wieder in den Beruf, ist sie eine herzlose Karrieristin.“ (Harald Martenstein in: Die Zeit, Nr. 19; 4. Mai 2006, S. 65)

In “Liebe Teil 2 – Jetzt erst recht“, scheint Judith Holofernes zuhause einige Blessuren erleiden zu müssen:

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Diskussionsthema: Was bedeutet die Ankunft eines Kindes für die Rollenverteilung der Partner in Ihrem Land? Fallen auch bei Ihnen vorher gleichberechtigte Partner plötzlich wieder in alte Rollenmuster?

Einen Beitrag in einem Diskussionsforum veröffentlichen: Frau und Familie Weiterlesen

Grammatik

Sie mögen sich

Er ______ (mag) Sie. Sie _______ (mag) ihn.
Er und Sie ________ (mögen) sich.
Sie ________ (mögen) einander.

Sprachbaukasten: Setzen ein anderes reziprokes Verb in die Lücke, z.B.: ärgern, begrüßen, hassen, kennen, lieben, sehen

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Hier geht’s zum Songtext

B2-Lesetext: Partnerschaften zeichnen sich durch Höhen und Tiefen aus. Beziehungen verändern sich mit der Zeit, denn Persönlichkeiten entwickeln sich weiter. Informieren Sie sich hier über die 6 Phasen einer Beziehung

Wortschatz / Redewendungen

Wer bin ich?

Schon die alten Griechen sagten: „Erkenne dich selbst!“. Der Mensch befindet sich in einem ständigen Prozess der Selbstfindung. Kid Kopphausen macht sich in seinem Song „Hier bin ich“ Gedanken darüber:

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Fragespiel ab A1: Mit dem „Wer bin ich?-Spiel“ kann die Struktur von Entscheidungsfragen geübt werden. Außerdem lässt sich damit der Satzakzent von Entscheidungsfragen einschleifen, der im Gegensatz zur Ergänzungsfrage (W-Frage) eine steigende Intonation hat.

Man braucht: mindestens 4 Spieler, Klebezettel, Stift.
Jeder Spieler denkt sich eine bekannte Persönlichkeit aus, schreibt deren Namen auf einen Klebezettel und klebt diesen seinem Nachbarn auf die Stirn, so dass dieser nicht lesen kann, was darauf steht. Ein Spieler beginnt das Spiel, indem er einem Mitspieler gezielt Fragen stellt, um herauszufinden, welche Persönlichkeit sich hinter dem Zettel auf der eigenen Stirn verbirgt. Mitspieler dürfen auf seine Fragen nur mit „Ja“ oder „Nein“ antworten.
– „Bin ich männlich/ weiblich?“
– „Lebe ich noch?“
– „Bin ich ein Filmstar /Sportler /Politiker /Rockstar / eine Märchenfigur … ?“
Wird die Frage mit „Ja“ beantwortet, darf er weiter fragen. Bei einem „Nein“ ist der nächste Spieler mit Fragen an der Reihe. Gewonnen hat derjenige Spieler, der die gesuchte Person auf seiner Stirn als erstes erraten hat.

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