Kategorie: ab Niveau A2

Themen

Lieder von früher

Sätze pflücken mit Nena? Ihr Song hat eine eingängige Melodie und einen Text, der bereits für Anfänger geeignet ist.

1. Sätze pflücken: Textabschnitte oder einzelne Sätze vergrößern und auf einem Tisch auslegen, um den die Arbeitsgruppe während des Hörens geht/ tanzt und beim Wiedererkennen Papierstreifen vom Tisch pflücken darf

dadada

 

2. Textrekonstruktion: Gepflückte Sätze in eine mögliche Reihenfolge bringen

3. Lösungskontrolle: Erneutes Hören. Wer mag, kann die Sätze auch abschreiben.

 

 

Themen

Üüüüüübung macht den Meister!

Warum fällt es vielen Lernenden so schwer, den Umlaut „Ü“ richtig zu artikulieren? Klangbilder werden während der kindlichen Sprachentwicklung erworben und sind prägend. Beim Fremdsprachenlernen können sie den Zugang zu fremdsprachigen Hörmustern versperren und wirken wie ein Filter: Nur gewohnte muttersprachliche Klänge werden durchgelassen. Lernende, die den Laut „Ü“ [y:] nicht aus dem Inventar der Muttersprache kennen, haben Schwierigkeiten damit, ihn richtig zu identifizieren und zu artikulieren. Nützlich sind kontrollierbare Höraufgaben, die zur Unterscheidung zwischen den Minimalpaaren U und Ü zwingen, z.B. Ankreuz- oder Zuordnungsübungen, möglich sind auch Bewegungsspiele.

A1-Diktat: Hüpfdiktat zur Kontrastierung
– Mit beiden Beinen einen Schritt nach vorn hüpfen: Lernender identifiziert U
– Mit beiden Beinen einen Schritt zurück hüpfen: Lernender identifiziert Ü
Lehrkraft diktiert z.B. Mutter, Mütter, Hüte, Hut, Hütte, Bruder, Brüder, drücken, drucken, … und merkt am Hüpf-Ergebnis sofort, ob ein Lernender den Unterschied hört.

So wird das Ü gebildet:

Aussprachetipp: Das „Ü“ lässt sich gut entwickeln, wenn man es eng zwischen I und U stellt und dann aus dem I heraus in Richtung U zieht: si si sü süß, ki ki kü küssen, gli gli glü glücklich

Probieren Sie es aus mit 5-10 Wörtern, die Sie im Video gesammelt haben:
wi wi wü wünschen, Ti Ti Tü Tür, fi fi fü fünf

Laut einen Witz  vorlesen (ab A2): Ein Breitmaulfrosch geht zum Arzt und fragt: „Lieber Aaaarzt, wie kann ich mein Maaul kleiner maachen?“ Der Arzt antwortet: „Sie müssen eine Woche lang jeden Tag mehrmals das Wort „Konfitüre“ sagen.“ Nach einer Woche kommt der Breitmaulfrosch traurig zum Arzt zurück. Sein Maul ist noch größer geworden. Der Arzt fragt: „Aber Herr Frosch, was haben Sie denn gemacht?“ „Wie Sie es mir gesagt haben, Herr Doktor! Ich habe täglich mehrmals „Maaaarmelade“ gesagt!“

Festigung durch Variation (ab A2): Eine eigene Variante schreiben und erzählen. Statt ‚Konfitüre‘ und ‚Marmelade‘ werden jetzt die Begriffe ‚Gemüse‘ und ‚Salat‘ verwendet.

Zusätzliche Ü-Übungen:

P.S.: Mein Lieblingswort mit Ü ist übrigens „Frühstücksbüffet“. Mein Lieblingssatz mit Ü: „Eine Kuh macht Muh! Viele Kühe machen Mühe …“ Weiterlesen

Wortschatz / Redewendungen

Komm, wir gehen auf Safari!

Welches Tier passt wohl zu mir?

Vorentlastung Wortschatz: Tier-Memory

fuchs2FischFuchsFisch2

 

Tabelle

 

 

Hörverstehen: Komm, wir gehen auf Safari! Kreise die Tiere der Tabelle ein, die du beim Hören des Songs wiedererkennst (mehrmaliges Hören erlaubt)

 

 

 

Alternativ: Der Song direkt auf Universal Music

A1-Reihenübung mit Tierkarten (Akkusativ + Wiederholung Adjektive)
– Ich kenne einen Affen und der ist lustig und schnell. Und du?
– Ich kenne eine Maus und die ist klein und grau. Und du?
– Ich kenne einen Dinosaurier und der ist groß und gefährlich. Und du? …

A2-Reihenübung mit Tierkarten (Akkusativ + Adjektivdeklination)
– Ich kenne einen lustigen, schnellen Affen. Und du?
– Ich kenne eine kleine, graue Maus. Und du?
– Ich kenne einen großen, gefährlichen Dinosaurier. Und du? …

A2-Reihenübung mit Tierkarten (Komparativ)
– Mein Affe ist größer als dein Chamäleon. Aber mein Chamäleon ist bunter als dein Affe!
– Mein Pfau ist schöner als dein Faultier. Ja, aber mein Faultier ist fauler als dein Pfau.
– Meine Kröte ist ekliger als dein Schoßhund. Ja, aber …

Wortschatz / Redewendungen

Lass uns gehn

Sie haben Sehnsucht, mal kurz dem Alltag zu entfliehen? Dann werden Sie Revolverheld mögen …

Vorentlastung zum Song-Text: Telefongespräch mit verteilten Rollen vorlesen

Hallo, hallo!
– Ach, hallo! Wie geht’s dir denn?
Geht so. Bist du auch so gelangweilt?
– Ja, total genervt und gestresst! Und du?
Ich habe den Regen satt! Die Stadt macht mich müde …
– Ich muss auch mal wieder raus. Lass uns wegfahren!
Aber bitte nicht nach Hamburg, Berlin oder Köln! Ich brauche Meer und Wellen.
– Ja, lass uns gehen. Ich halte es hier nicht mehr aus.
Ich pack schon mal meine Tasche und hol dich ab.
– Bis gleich!

Redeanlass: Wie entfliehen Sie dem Alltag?  Geben Sie Empfehlungen

Sehverstehen: Satzstreifen in die richtige Reihenfolge bringen

  • Ein Junge sitzt allein am Geburtstagstisch und malt ein Bild.
  • Ein Mädchen kommt mit einem Pferd und holt den Jungen ab.
  • Der Junge füllt seine Trinkflasche am Wasser.
  • Das Mädchen und der Junge lassen einen Drachen steigen.
  • Die Kinder essen Süßigkeiten.
  • Die Kinder möchten Fische fangen.
  • Die Kinder pflücken Äpfel.
  • Die Kinder schneiden Buchstaben in den Baum.
  • Die Kinder spielen im Stroh.
  • Die Kinder sehen ein Märchen-Schloss.
  • Das Mädchen und der Junge halten sich an den Händen.

Grammatik

Bestimmt was vergessen!

Sind Sie auch so vergesslich? A2-Akkusativübung: Sammeln Sie gemeinsam, was Sie schon mal vergessen haben

Vergseen 1vergessen2

Besonders vergesslich ist der charmante Deutsch-Niederländer Michel van Dyke in seinem selbstironischen Video:

B2-Lesen: Welche Strategien könnten Sie Michel empfehlen, um sich Dinge besser merken zu können? Bewerten Sie Tipps gegen die Vergesslichkeit

Wortschatz / Redewendungen

Ein Auge weint, ein Auge lacht

Zu den schönsten deutschen Wörtern zählen Sehnsucht, Heimweh und Fernweh.
Heimweh und Fernweh sind zwei Formen der Sehnsucht: Ist man längere Zeit in der Fremde, hat man Heimweh nach der Heimat. Ist man in der Heimat, hat man Fernweh nach der Ferne. Larsito, Berliner mit kolumbianischen Wurzeln, hat den passenden Song dazu geschrieben. Der Text ist bereits im Anfängerunterricht einsetzbar.

Wordle

 

Sehverstehen: Lernende unterstreichen Begriffe aus nebenstehender  Wortliste, die sie im Video wiederfinden. Mehrmaliges Sehen ist erlaubt.

 

 

Wortschatz / Redewendungen

Schatzi!

Wie lauten die die Lieblingskosenamen der Deutschen?

Schatz, Hase, Liebling, Schnucki, Mausi, Bärchen, Engel, Dickerchen,…
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Etwas kreativer sind da die Wise Guys: Im Songtext bezeichnen sie ihre Angebetete als Antidepressivum, Hammer, Beste, Stimmungsaufheller, …

Hörtext: Podcast zu deutschen Kosenamen

Umfrage: Lerner sammeln landestypische Kosenamen und übersetzen auf Deutsch.
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 ABC der Kosenamen: Kosenamen in Europa

 Basteln: Sagen Sie es auf Deutsch! Papierherz beschriften und  verschenken

 

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Fertigkeit Sehverstehen

Lasst mich rein!

Die Stadt ist riesengroß, es ist schon spät und Sie wollen noch etwas unternehmen, werden aber nirgendwo reingelassen? Gemein!

A2-Sehverstehen: Video ohne Ton abspielen.
Vier Arbeitsgruppen fassen die Handlung des in Berlin gedrehten Videos zusammen:

  1. 1. Im Wohnzimmer (0:00-0:20)
  2. 2. Vor dem Club (0:20-1:00)
  3. 3. Im Club: (1:00-1:30)
  4. 4. Draußen auf dem Alexanderplatz (ab 1:30)

A2-Selektives Leseverstehen: Lernende ordnen ihre Erzählabschnitte dem Songtext zu

Hörsehverstehen: Max Raabes Video mit Ton anschauen. Wer mag, kann mitsingen.

Wortschatz / Redewendungen

Tango auf dem Wohnungsmarkt

Als Student neu in München? Rechnen Sie damit, dass die Wohnungssuche länger dauert und teuer wird. Zu einem ungewöhnlichen Mittel im Kampf gegen die Wohnungsnot griff Philip Röder: Er schrieb einen Protestsong und veröffentlichte ihn auf YouTube.

Zielfertigkeit Schreiben trainieren mit einem authentischen Schreibanlass:
Entwerfen Sie eine Anfrage für eine Wohnmöglichkeit.

B1-Lesetext zu studentischem Wohnen:  Wohnheim, WG oder eine eigene Wohnung?

A2-Sehverstehen: Julien Bam richtet seine erste eigene Wohnung ein. Welche Möbel bekommt er? 

  • Ein weißes Regal
  • Schnelles Internet
  • Einen Flachbildschirm
  • Eine graue Couch
  • Einen Teppich
  • Einen TV-Tisch
  • Pflanzen
  • Eine neue Küche
  • Boxen für Musik
  • Einen grünen Sessel
  • Eine Stehlampe
  • Fotos für die Wand
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