Kategorie: ab Niveau A1

Grammatik

Ohne uns kommst du heut‘ Nacht nicht heim!

Bereits 3 Millionen Klicks: Die neueste Werbung der Berliner Verkehrsbetriebe ist eine Cover-Version des 80er Jahre Hits „Ohne dich“ der Band „Münchener Freiheit“:

A1-Sehverstehen: Verkehrsmittel sammeln und im Video prüfen, welche gezeigt werden (Bus, Roller/ Vespa, Auto, U-Bahn, Tram/ Straßenbahn)

A2-Grammatik: Weilsätze bilden. Warum brauchen die vier Hauptdarsteller dringend ein öffentliches Verkehrsmittel?

  • Die Frau in der Kneipe braucht einen Bus, weil …( sie sich beim Date langweilt).
  • Der Rollerfahrer braucht eine Tram, weil … (er keinen Führerschein mehr hat).
  • Der Mann braucht eine U-Bahn, weil … (er kein Geld mehr fürs Taxi hat).
  • Ein Mann braucht einen Bus, weil … (er einen schlechten Witz gemacht hat).

B1-Lesen: In der unteren Videoleiste Untertitel zuschalten und mitlesen, bzw. mitsingen

Auf DeutschMusikBlog gibt es eine weitere BVG-Werbung: Is‘ mir egal!

 

ab Niveau A1

Satzzeichen sind wie Straßenschilder …

… sie zeigen den richtigen Weg durch einen Text.

DaZ-Lehrkräfte, die in der Alphabetisierung oder mit lernungewohnten Lernenden arbeiten, wissen, wie schwer es ist, Interpunktion  verständlich zu vermitteln. Doch es lohnt sich, dieses Thema im Unterricht ausführlich zu behandeln, denn Satzzeichen verdeutlichen die logische und grammatische Struktur von Texten. Außerdem beinhalten sie Informationen zur Intonation.

A1-Wortschatz-Memory: Zuordnungsübung

 

Das Satzzeichendiktat:

  1. 1. An der linken Tafelseite werden Satzzeichen auf Deutsch gesammelt und mit Geräuschen und Gesten verknüpft, z.B:
  • Komma: klatschen
  • Punkt: stampfen
  • Doppelpunkt: zweimal klopfen
  • Anführungszeichen: unten links schnipsen („), oben rechts schnipsen (“)
  • Fragezeichen: fragende Geste
  • Ausrufezeichen: Körper lang strecken und hoch hüpfen

2. An der rechten Tafelseite steht ein kurzer Text ohne Satzzeichen. Die Lehrkraft liest den Text langsam vor, während die die Lernenden darauf achten, wann die Lehrkraft eine Pause macht, ob die Stimme hoch oder runter geht oder auf gleicher Höhe bleibt. Anschließend werden gemeinsam Satzzeichen eingefügt. Beispiel:

  • Vater zum Sohn: „Du bekommst von mir immer fünf Euro, wenn du eine Eins schreibst.“
  • Sohn zum Vater: „Können wir nicht klein anfangen? Gib mir einfach für jede Fünf einen Euro!“
  1. 3. Die Lehrkraft liest den Text erneut langsam vor und die Lernenden begleiten ihn mit den vorab vereinbarten Geräuschen und Gesten:
  • Vater zum Sohn (zweimal klopfen) (unten schnipsen) Du bekommst von mir immer 5 Euro (klatschen) wenn du eine Eins schreibst (stampfen, oben schnipsen)
  • Sohn zum Vater (zweimal klopfen) (unten schnipsen) Können wir nicht klein anfangen (fragende Geste) Gib mir einfach für jede Fünf einen Euro (Körper lang strecken und hüpfen, oben schnipsen)
  1. 4. Der Text wird inkl. Satzzeichen abgeschrieben. In Zukunft kann immer wieder auf die vereinbarten Geräusche und Gesten zurückgegriffen werden, um auf Interpunktions-Fehler aufmerksam zu machen.

Ein weiteres Beispiel zum Ausprobieren?

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Fertigkeit Schreiben

Na und?

Ist mir egal, was die anderen über uns sagen …

Sie suchen nach einfachen Texten und Melodien für den A1-Unterricht? Dann sind Sie mit Schlagern bestens bedient. Ganz aktuell z.B. mit Ben Zucker:

Wie wäre es mit einem Laufdiktat oder einem Schleichdiktat?

  • Ein kurzer Text, z.B. der Refrain eines Songs, hängt an verschiedenen Stellen im Klassenraum aus. Lernende laufen zum Text, prägen sich so viel wie möglich ein, kehren zum Platz zurück und notieren 1-2 Sätze ins Heft. Dann laufen Sie wieder zum Text und prägen sich die nächste Portion ein. Sobald der Refrain komplett abgeschrieben wurde, darf das eigene Blatt mit zur Vorlage genommen und verglichen werden, bevor die Lehrkraft eine Endkorrektur macht.
  • Das Schleichdiktat ist eine Variante des Laufdiktats für lebhafte Klassen, denn dabei ist es wichtig, sehr leise zu schleichen.

Vorteile dieser Diktatformen:

  • Bewegung
  • Gedächtnis- und Konzentrationstraining durch verzögertes Abschreiben
  • Differenzierung über individuelles Arbeitstempo
  • Selbstkontrolle
  • Unterstützt das Auswendiglernen von Textpassagen, damit man anschließend laut beim Refrain mitsingen kann.

Phonetik ab A1: Refrain 3 x laut mitsingen Weiterlesen

ab Niveau A1

Medicopter Mainz

Medizin studieren in Mainz? Zur Vorbereitung kann man ja schon mal den Medicoptertanz einüben:

 Bericht auf Bild.de: Mainzer Medizinstudenten landen den Sommerhit

Ab A1: Refrain mitsingen

  • „Mach den Hub-Hub-Hub!
  • Mach den Schrauber-Schrauber-Schrauber!
  • Mach den Medicopter Mainz eins sieben!“

Studieren an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz: Hier gibt’s Infos

ab Niveau A1

Ein Boot

Ein Papierschiffchen verschenken? Liza&Kay machen es vor:

Faltdiktat: Training der Textsorte „Gebrauchsanweisung“

Die Lehrkraft gibt Schritt für Schritt Faltanweisungen auf Deutsch. Die Lernenden belegen das Hörverstehen durch ein Endprodukt wie

Vorentlastet wird Wortschatz: ein Blatt, etwas falten, Hoch- oder Querformat, diagonal, etc.

Fertigkeit Sprechen

Lächeln, sprechen, Arme hoch!

Ein Schlaganfall kann jeden treffen. Schwierigkeiten beim Lächeln, Sprechen oder beim Arme heben können erste Symptome dafür sein:

A2-Hör- und Sehverstehen: Lernende notieren, was im Video anders ist als sonst

  • Beim Spazieren gehen mit dem Hund fällt dir die Leine aus der Hand.
  • Du willst deine Schuhe anziehen und weißt nicht mehr, wie es geht.
  • Du machst ein Selfie und kannst dein Lächeln nicht mehr kontrollieren; dein Grinsen ist schief.
  • Du hast plötzlich starke Kopfschmerzen; der Kopf dröhnt.
  • Du bist mit Freunden auf einer Party und hast Wortfindungs-Schwierigkeiten; dir fehlen die Worte und es fällt dir schwer, zu sprechen.
  • Das Gesicht ist plötzlich taub auf einer Seite; du kannst das Gesicht weder fühlen noch bewegen.

A1-Automatisierung: Merkvers auswendig lernen und mit Mimik und Gestik begleiten

  • Erstens: Lächeln, zeig deine Zähne!
  • Zweitens: Sprechen, fang an zu reden!
  • Drittens: Heb die Arme hoch, die Arme hoch, die Arme hoch!

B1-Leseverstehen: Lernende sammeln Punkte, die das Schlaganfallsrisiko verringern

 

A2-Sprechen: Einen Notruf absetzen mit 5 W-Fragen

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Landeskunde

Die Gedanken sind frei …

… kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen!

Ein Volkslied über das Menschenrecht der Gedankenfreiheit? Der Text von „Die Gedanken sind frei“ wurde 1780 zum ersten Mal auf Flugblättern veröffentlicht und stand bald unter preußischer Zensur. Durch seinen sehnsüchtigen Ausdruck nach Freiheit und Unabhängigkeit inspirierte das Lied im Lauf der Zeit verschiedene Widerstandsbewegungen. Sophie Scholl spielte das Lied 1942 auf der Blockflöte vor den Gefängnismauern ihres inhaftierten Vaters.

Liedtext und Noten: Interpretation durch den Tenor Jonas Kaufmann

A1-Klassenspaziergang: Lernende stellen sich gegenseitig die Frage „An was glaubst du?“ und notieren kurze Antworten. Beispiele: Ich glaube an (+ Akkusativ) den Frieden, das Vertrauen, die Schönheit, meine Mutter, an mich selbst, den Weihnachtsmann, … Lassen Sie sich dabei von einer Umfrage zur Gedankenfreiheit inspirieren: Gedankenfreiheit als Menschenrecht

Werbung: Gedankenfreiheit im Internet? GMX wirbt für einen E-Maildienst, der die Privatsphäre schützen soll

Von der Gedanken- zur Redefreiheit: Gedanken kann man nicht kontrollieren, verbieten oder einsperren. Die Gedankenfreiheit ist die Freiheit des Denkens, insbesondere in weltanschaulichen, religiösen und politischen Dingen. Zur Rede- oder Meinungsfreiheit wird sie, wenn diese Gedanken auch laut und öffentlich ausgedrückt werden dürfen.

Bundeszentrale für Politische Bildung: Kostenloses Plakat fürs Klassenzimmer zu den Grundrechten in drei Sprachen

Goethe-Institut: Grundrechte und öffentliches Leben (Lesen und Hören ab A2.2)

Wortschatz / Redewendungen

Häschen in der Grube …

…saß und schlief! Hier geht’s zu Noten, Gitarrengriffen, Text und passendem Bewegungsspiel

Wenn Ostern wieder vor der Tür steht: Basteln mit Kindern

Landeskunde:

A2-Grammatik:

Die Lehrkraft versteckt Ostereier im Raum  und lässt raten, wo sie versteckt sind. Dabei kann die Struktur „Wo + Dativ“ automatisiert werden. Wo ist das Ei? Ist es …

  •  im Schrank
  • unter dem Stuhl
  • zwischen den Büchern
  • hinter dem Vorhang
  • in der Kiste
  • neben dem Tisch, …?

Stationen-Diktat: Beim Stationendiktat handelt es sich um ein Suchspiel mit 5-8 Kärtchen, auf denen Anweisungen stehen, wie man zum Ziel kommt. Am Ziel liegt eine kleine Belohnung. Beispiel: „Wo ist der Schoko-Osterhase?“

  • Ein Team oder eine Gruppe bekommt das erste Kärtchen. Darauf steht: „Wo ist der Osterhase? Sucht ihn auf dem Schreibtisch unter dem Deutschbuch.“
  • Auf dem Schreibtisch unter dem Deutschbuch ist ein zweites Kärtchen versteckt. Darauf steht: „Wo ist der Osterhase? Sucht ihn unter dem Bücherschrank.“
  • Unter dem Bücherschrank ist ein drittes Kärtchen versteckt. Darauf steht: „ Wo ist der Osterhase? Sucht ihn auf dem Fensterbank.“